Von Mark Read 0

Wie Adele und andere Stars um Amy Winehouse trauern


Der Tod von Amy Winehouse schlägt immer noch hohe Wellen. Nicht nur die zahllosen Fans und die Familie der plötzlich verstorbenen Sängerin sind noch mitten in der Schock- und Trauerphase. Auch Musikerkollegen der englischen Soul-Diva posteten bald nach Bekanntwerden der Nachricht Beileidsbekundungen im Internet.

Am emotionalsten war dabei die Nachricht von Adele. Die englische Chartstürmerin hat ihren momentanen Erfolg zu keinem geringen Teil der Vorarbeit von Amy Winehouse zu verdanken, die den Retro-Sound vor wenigen Jahren wieder Chartstauglich gemacht hatte. Das weiß auch Adele, die die Sängerin zudem persönlich kannte und entsprechend tief betroffen ist.

Auf ihrer Webseite schrieb die 23-Jährige unter der Überschrift "Amy schwebt im Paradies": "Amy hat Künstlern wie mir den Weg geebnet und machte die Menschen wieder gierig auf britische Musik, während sie gleichzeitig dem ganzen eine wunderbar lächerliche und witzige Seite abgewinnen konnte. Ich glaube nicht, dass ihr je bewusst war, wie großartig und wie wichtig sie war, aber das macht sie nur noch charmanter. Obwohl ich unglaublich traurig über Amys Dahinscheiden bin, wird mir auch wieder bewusst, wie stolz ich auf sie bin. Und wie dankbar, dass sie mich inspiriert hat."

Auch US-Popstar Kelly Clarkson zeigt sich geschockt vom Tod der Sängerin. Sie hat Amy Winehouse zwar getroffen, hatte aber keine engere Beziehung zu der Engländerin. Trotzdem: "Ich bin unglaublich traurig. [...] Sie war ein wunderbares und talentiertes Mädchen. Ich bin wütend. Was für eine Verschwendung einer begabten Person. Wie unglaublich schade, dass sie keine Hoffnung sah und ihr Leben so weiter gelebt hat, wie sie es tat. [...] Ich frage mich oft, warum manche von uns verschont werden und an anderen ein Exempel statuiert wird. Ich bin sehr wütend und traurig. Ich weiß auch gar nicht, warum es mich derart hart trifft. Manchmal glaube ich, dass unser Job für uns alle den Tod bedeuten wird, zumindest den emotionalen Tod."

Eine weitere, wenngleich kurze Laudation kommt von Lady Gaga, die in Amy Winehouse ebenfalls eine Art Vorbild sah. Auf Twitter schrieb die Sängerin: "Amy veränderte die Popmusik für immer. Ich erinnere mich, wie ich mir dachte, es gibt Hoffnung, und dass ich mich wegen ihr nicht mehr alleine fühlte. Sie lebte Jazz, sie lebte den Blues."

Viel länger ist die Widmung von Russell Brand. Der englische Komiker und Ehemann von Katy Perry war mit Amy Winehouse eng befreundet - und vor allem hat er selbst vor Jahren eine schwere Alkoholabhängigkeit überwunden. Er versuchte stets für Amy da zu sein und ihr zu helfen. Von allen Prominenten Trauernden ist er wohl am schlimmsten betroffen, und er schrieb auf seiner Homepage einen sehr langen Post, der sich mit Amys Abschied befasst. Derart nette und warmherzige Worte hätte man dem oft zynischen und überdrehten Russell Brand kaum zugetraut. Sehr lesenswert.


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