Von Andrea Hornsteiner 3
Schlechteste "Wetten, dass...?"-Quote

"Wetten, dass...?" auf Mallorca: Schlechter geht es nicht mehr?

Für Markus Lanz war es eine Premiere auf Mallorca. Doch gestern Abend lief bei "Wetten, dass...?" nichts, wie es sollte. Erst sagten einige Gäste ab, und dann erzielte man auch noch die schlechteste Quote in der 30-jährigen Geschichte der Show.


Gerade einmal nur 6,74 Millionen Zuschauer schalteten gestern Abend ein. Und das, obwohl als Markus Lanz seine erste Mallorca-Sendung hatte. Die Premiere fand in der Stierkampf-Arena "Coliseo Balear" in Palma statt. Rückblickend war die Sendung ein echter Quoten-Tiefschlag für das ZDF.

Die gestrige Sendung stand unter keinem guten Stern

Die Katastrophe begann als Paris Jackson ihren Auftritt bei "Wetten, dass...?" absagte. Sie beging zuvor einen Selbstmordversuch. Auch Pamela Anderson und eine Kandidatin sagten geradezu spontan ab. Für Markus Lanz war dies als Moderator eine Herausforderung. Der einzige Star-Gast blieb der Hollywood-Schauspieler Gerard Butler.

Im Vergleich zu seiner ersten Show im vergangenen Oktober verlor Markus Lanz bereits die Hälfte seiner Zuschauer. Das ZDF selbst will aber von einer Krise nichts wissen. So ließ der ZDF-Showchef Oliver Fuchs gegenüber "BILD.de" verlauten: "Saisonale Schwankungen, insgesamt geringere Sehbeteiligungen im Sommer oder sommerliches Wetter, wie gestern Abend, machen die Quotendiskussion schwierig."

Und weiter: "28,4 Prozent Marktanteil für das Mallorca-Special sind trotz der geringeren Gesamtzuschauerzahl von 6,74 Millionen ein sehr guter Wert. Der Marktanteil fiel so gut aus wie seit der dritten "Wetten, dass...?" Show im Dezember nicht mehr. Auch in der so genannten jungen Zielgruppe war die Sendung mit 25,6 Prozent im Vergleich zu 18 Prozent bei der letzten Sendung erfolgreicher."

Markus Lanz sieht jedoch laut "B.Z. am Sonntag" nun ein: "Vielleicht haben wir an der ein oder anderen Stelle zu viel gewollt und das hat den Zuschauer überfordert. Aber es war unser Wunsch, überraschend sein zu wollen und mit vielen Dingen zu brechen, um Frische reinzubringen. Das ist an vielen Stellen gelungen an wenigen eben nicht."


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