Von Nils Reschke 0
1:1 reicht zum Klassenerhalt

Werder Bremen rettet sich, aber Thomas Schaaf soll wohl gehen

Noch sind es knapp drei Monate bis zum Rekord. Doch ob Thomas Schaaf tatsächlich Otto Rehhagel als Trainer mit der längsten Amtszeit ablöst, ist trotz Klassenerhalts noch offen.


Am 11. Mai 1999 war jener Tag, an dem Thomas Schaaf das erste Mal als Trainer auf der Bank von Werder Bremen Platz genommen hatte. Der Bundesligist steckte tief im Abstiegssumpf, besiegte aber den FC Schalke 04 im Weser-Stadion mit 1:0. Das war damals der Meilenstein für den Klassenerhalt. Ohne diese drei Punkte hätte es in der Endabrechnung für die Hanseaten ganz düster ausgesehen.

14 Jahre später, am 11. Mai 2013, feierte Thomas Schaaf ein beeindruckendes Dienstjubiläum. Noch immer ist der oft so kühle Übungsleiter an der Weser der Cheftrainer. Wieder steckten die Bremer mittendrin im Abstiegskampf. Gegen Eintracht Frankfurt gewannen die Grün-Weißen zwar dieses Mal nicht. Doch das 1:1 reichte auch, um den entscheidenden Punkt zu holen, damit man erstklassig bleibt. Doch bleibt auch Thomas Schaaf?

Thomas Schaaf: Sein Stuhl wackelt weiter

Viele Medien interpretierten zuletzt die Aussagen von Thomas Eichin, dem Geschäftsführer Sport, derart, dass es für Schaaf auch in der kommenden Saison weitergehen wird. Das Kicker Sportmagazin hingegen nicht: Dort beruft sich die Redaktion auf Informationen, nach denen alle Zeichen auf eine Trennung hindeuten. Thomas Schaaf hat noch einen Vertrag bis 2014. Sollte er den, allen Unkenrufen zum Trotz, erfüllen, dann würde er auch den Rekord von Trainer-Legende Otto Rehhagel knacken. Der „führt“ noch mit einer rund drei Monate längeren Amtszeit an der Weser.


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