Von Peter Poolanski 0
Der Poolservice

Werd' erwachsen, Ashton Kutcher!

Präzise wie ein Uhrwerk beliefert uns Peter Poolanski jeden Freitag mit seiner Poolservice-Kolumne. Auch diesmal hat unser knallharter und fast objektiver Society-Experte die Tops und Flops der vergangenen Woche beleuchtet. Er kreischt mit den Twilight-Fans und trauert mit Demi Moore.


Top:

Twilight: Noch eine Woche, dann ist es soweit! Kreisch! Die Hysterie um "Breaking Dawn" kennt keine Grenzen. Es wäre momentan kaum verwunderlich, wenn es sogar eine Meldung über die frisch geschnittenen Fußnägel von Robert Pattinson auf die Titelseiten schaffen würde. Aber lassen wir die Häme weg, muss man einfach mal festhalten: Die "Twilight"-Serie ist Kult. Für eine ganze Generation Jugendlicher ein Muss. Ein Kassenschlager ohne Gleichen. Völlig unabhängig davon, was man von dem Vampir-Geschmachte hält, muss man Robert Pattinson, Kristen Stewart und Taylor Lautner dazu gratulieren, an etwas einmaligen mitgewirkt zu haben. Läuten wir also die "Twilight"-Jubelwoche ein. Kreisch!!!

Amanda Knox: Keine Frage, die Dame hat viel durchgemacht. Vier Jahre schmorte Amanda Knox in einem italienischen Hochsicherheitsgefängnis, obwohl nie eindeutig bewiesen werden konnte, dass sie ihre Mitbewohnerin tatsächlich umgebracht hat. Nach ihrer Freilassung musste sie sich erst mal wieder an ein Leben in Freiheit gewöhnen, und das ist ihr offenbar gut gelungen. Denn wie wir diese Woche erfahren durften, gibt es in Amandas Leben wieder einen Mann. Gönnen wir dem Paar doch ein paar romantische, schöne Stunden. Na, wie wär's?

Flop:

Ashton Kutcher: Also doch. Mehr muss in dieser Angelegenheit eigentlich nicht sagen, wir versuchen es trotzdem mal. Seit Demi Moore die Scheidung von ihrem 16 Jahre jüngeren Toyboy eingereicht hat, wissen wir es mit Sicherheit: Ashton konnte die Finger nicht von anderen lassen, obwohl er mit einer Frau verheiratet war, die mit 49 Jahren noch umwerfend gut aussieht. Nicht mal am gemeinsamen Hochzeitstag konnte er das Fremdgehen bleiben lassen. Ganz ehrlich: Sein Verhalten gegenüber Demi Moore war einfach unter aller Kanone. So gern ich Kutcher auch mag – bei "Two and a Half Men" gefällt er mir beispielsweise mit jeder Folge besser – kriegt er von mir für sein Verhalten gegenüber seine Ehefrau ein großes "Buuuuuh". Hoffen wir, dass der Knabe aus der ganzen Angelegenheit etwas für's Leben lernt und sich in Zukunft verhält wie ein erwachsener, verantwortungsbewusster Mann.

Mariah Yeater: Ich weiß nicht, ob Mariah Yeater eine gute Schachspielerin ist. Aber ich vermute mal: Nein. Denn strategisch denken und Vorausplanen ist offenbar nicht die Stärke der 20-jährigen Jungmutter. Wenn man Justin Bieber schon ein Kind anhängen und ein paar Millionen aus den schmächtigen Rippen leiern will, sollte man einige Fehler nicht begehen. Zum Beispiel dem Ex-Freund SMS zu schicken, in denen steht, er solle sich gefälligst mehr um sein Kind kümmern. Oder ein Foto behalten, das einen mit besagtem Ex-Freund in inniger Pose ungefähr zu der Zeit zeigt, in der das Kind gezeugt wurde. Justin Biebers Anwälte müssen sich vorgekommen sein wie im ersten Semester ihres Jura-Studiums, so einfach war dieser Fall. Und für Mariah Yeater können wir nur hoffen, dass Übung den Meister macht. Beim nächsten Kind einfach vorher überlegen und besser vorausplanen.


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