Von Kati Pierson 0
Krebs besiegt

Wencke Myhre spricht über ihr neues Leben und den Krebs

Schlagersängerin Wencke Myhre feierte dieses Jahr bei Carmen Nebel ihr Comeback nach überstandener Krebskrankheit. Jetzt sprach die 65-jährige Norwegerin zum über ihre Krankheit.


Wencke Myhre (65) kennen die meisten Schlagerfans von Titeln wie "Sprich nicht drüber", "Beiß nicht gleich in jeden Apfel", "Er steht im Tor", "Er hat ein knallrotes Gummiboot" und "Laß mein Knie, Joe". Kaum bekannt dürfte sein, dass sie auch in ihrer Heimat Norwegen und Schweden ein gefeierter Star ist.

Ihr Stern am Schlagerhimmel ging mit denen von Gitte Haenning und Siw Malmkvist auf. Wen wundert es da, das die Dänin, die Norwegerin und die Schwedin auch gerne zusammen auf der Bühne stehen und sich blendend verstehen. 2010 kam dann für Wencke Myhre die Diagnose Krebs. Sie igelte sich in ihrem Haus an einem Fjord bei Oslo ein. Gegenüber die Bunte sagte sie damals: "Das hier ist mein Nest, mein Ruhepol, an dem ich Kraft tanke. Ich finde hier draußen die positive Energie, die ich jetzt besonders brauche."

Das hat funktioniert, der Akku ist wieder voll und die Norwegerin wieder gesund. Ihren ersten großen Auftritt im neuen Leben hatte sie bei Carmen Nebel und mit Florian Silbereisen war sie dieses Jahr auf Frühlingsfest-Tournee zusammen mit Stars wie Stefan Mross und Margot Hellwig.

"Ich wollte zeigen: Ich bin wieder da" sagte die Schlagersängerin gegenüber der Freizeit Revue.  Aber auch über die Diagnose Krebs sprach sie mit dem Blatt: "So eine Diagnose zu bekommen, ist sehr drastisch. Ich habe dadurch auch gelernt, was im Leben wichtig ist und was nicht."

Zu Beginn der Krankheit setzte sich die Sängerin nach eigenen Angaben hin und schrieb eine Liste mit den Vorteilen, die diese Krankheit mit sich bringe. Zeit mit der Familie sei auf der Liste gewesen, genauso wie Spaziergänge mit ihrem Lebensgefährten. Anders Eljas - der "Lebensfreund" war ihr eine große Stütze in dieser Zeit. Seit 12 Jahren sind sie ein Paar, aber nach drei gescheiterten Ehen denkt die Schlagersängerin nicht ans Heiraten.

Nach der Chemotherapie sind natürlich die Haare ausgefallen und so trägt die Sängerin auch heute noch eine Perücke. "Die Haare sind etwas nachgewachsen, aber ich trage die Perücke, weil ich mich sonst nicht wohlfühle und aussehe wie ein kleiner norwegischer Troll."

Wir wünschen der Sängerin viel Gesundheit und noch mehr Auftritt, denn sie hat noch eine zweite Kraftquelle: "Aus dem Applaus schöpfe ich irrsinnig viel Energie. Heute genieße ich jede Minute." Na bei soviel positiver Energie kann ja fast nichts mehr schief gehen.


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