Von Nils Reschke 0
Zwergenaufstand

Welche Vereine blamieren sich dieses Mal beim DFB-Pokal?

Am Dienstag und Mittwoch regiert mal wieder eine der bekanntesten Phrasen im deutschen Fußball. Denn der Pokal schreibt bekanntlich seine eigenen Gesetze. Will heißen: Favoriten aufgepasst! Die vermeintlichen Underdogs sind bereit, Fußball-Geschichte zu schreiben. Die zweite Runde im DFB-Pokal steht auf dem Programm.


Werder Bremen blamierte sich bei Preußen Münster. Dem Hamburger SV erging es beim Karlsruher SC im Wildpark kaum besser. Der 1. FC Nürnberg verlor sensationell beim TSV Havelse. Und die TSG 1899 Hoffenheim kam beim krassen Außenseiter AK Berlin sogar mit sage und schreibe 0:4 unter die Räder. An Überraschungen mangelte es dem Pokal in seiner ersten Runde nun wahrlich nicht. Umso gespannter lauern die Fußballfans natürlich am Dienstag und Mittwoch auf die nächsten Sensationen, wenngleich einige Bundesligisten vermeintlich leichte Lose erwischten und gegen Zweitligisten zu Hause antreten dürfen. Eine Regelung, die von vielen neu überdacht werden will, sodass prinzipiell immer der niedrigklassige Vereine Heimrecht genießen soll.

In der Münchner Allianz-Arena will Zweitligist 1. FC Kaiserslautern trotz des Nachteils, in der Fremde spielen zu müssen, für eine Überraschung bei den Bayern sorgen, die gerade eben erst gegen Bayer Leverkusen ihre erste Niederlage in der Bundesliga hinnehmen mussten. Angepfiffen wird die Partie zwischen dem Rekordpokalsieger und den Roten Teufeln am Mittwoch ab 20.30 Uhr. Dann findet auch das Rheinderby zwischen Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach statt, das zudem live im Free-TV zu sehen sein wird. Hannover 96 ist zeitgleich in der AWD-Arena gefordert, wo man ebenfalls am Sonntag nach 22 Bundesliga-Heimspielen zum ersten Mal wieder mit 2:3 gegen die Gladbacher verlor.

Die Pokalwoche eröffnen am Dienstag ab 19 Uhr unter anderem die Helden der ersten Runde. Der Berliner AK will gegen 1860 München erneut Pokalgeschichte schreiben. Preußen Münster empfängt den FC Augsburg. Wormatia Worms, das Hertha BSC ausschaltete, bekommt es mit dem 1. FC Köln zu tun. Ab 20.30 Uhr rechnet sich eineinhalb Stunden später der TSV Havelse gegen den stark angeschlagenen Zweitligisten VfL Bochum gute Chancen auf eine Überraschung aus. Pokalverteidiger Borussia Dortmund läuft dann beim VfR Aalen auf. Das interessanteste Spiel am Mittwoch ab 19 Uhr findet zwischen Arminia Bielefeld und Bayer Leverkusen statt. Zeitgleich will der KSC das Achtelfinale durch einen Sieg gegen den MSV Duisburg erreichen.


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