Von Mark Read 4
Konsequenter Schritt

Wegen Pöbeleien: Harald Glööckler löscht seine Facebook-Seite

Harald Glööckler liebt den Kontakt zu seinen Fans. Doch was auf seiner Facebook-Seite ablief, gefiel dem schrillen Designer offenbar gar nicht. Aufgrund von Pöbeleien gegen eine Userin löschte Glööckler gestern kurzerhand seine Seite im sozialen Netzwerk.


Harald Glööckler ist eine der schillerndsten Figuren der deutschen Mode- und Unterhaltungsbranche. Seine schrillen Kreationen und selbstbewusst-sympathischen Auftritte im TV brachten ihm viele Fans ein - natürlich auch bei Facebook. Genauer gesagt waren es über 67.000 Fans beim größten sozialen Netzwerk. "Waren" deshalb, weil Glööckler gestern seine Seite bei Facebook gelöscht hat.

Denn was dort in den User-Kommentaren ablief, hat dem 47-jährigen Designer offenbar gar nicht geschmeckt. Gestern Nacht postete er folgenden Beitrag auf seiner Pinnwand:

"Eben wurde eine Dame auf Facebook hier bei mir derart beleidigt, dass ich mich schäme, ich schäme mich für die Art und Weise, wie man hier mit Menschen umgeht. Es ist unglaublich und es ist nicht meine Welt. Ich werde mich nun hiermit von den Facebook Freunden, die diese Seite mit Achtung Würde und Liebe genutzt haben, verabschieden. Ich danke Ihnen für die schöne Zeit. Ich werde die Seite noch ca. eine Stunde online lassen und dann endgültig und unwiderruflich löschen. Bitte verschonen Sie mich mit Äusserungen es seien ein paar wenige, die hier Ihr Unwesen trieben, dem ist nicht so. Hier haben sehr sehr viele keinen Anstand und ich ziehe hiermit meine Konsequenzen. Good bye!"

Und tatsächlich zog er die angesprochenen Konsequenzen eine Stunde später. Ein letzter Eintrag auf seiner Seite lautete: "Meine Lieben, ich wünsche Euch Gottes Segen. Ich liebe Euch! Lasst es Euch gut gehen und lebt Euer Leben, sonst lebt Euer Leben Euch. Kuss Harald" - und dann war Schicht im Schacht.

Wir sagen: Respekt, Herr Glööckler! Wenn mehr Menschen derart entschlossen gegen Pöbeleien und Beleidigungen eintreten würden, wäre das Internet ein freundlicherer Ort. Den Kontakt zu seinen Fans wird der Kult-Designer so oder so nicht verlieren.


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