Von Anita Lienerth 0
TV-Projekt mit Snowden und Assange

WDR will seine TV-Zuschauer überwachen lassen

Der WDR will ein noch nie dagewesenes TV-Experiment starten und die eigenen Zuschauer überwachen lassen. Dies ist jedoch nur mit der Zustimmung der Zuschauer möglich. Hintergrund des „Interaktiven Überwachungsabends“ ist die heutige digitale Überwachung.

Bettina Böttinger moderiert das TV-Experiment

Bettina Böttinger moderiert das TV-Experiment

(© Getty Images)

Der WDR will am 28. Mai einen „interaktiven Überwachungsabend“ veranstalten. Während der Sendung werden die eigenen Zuschauer von Hackern ausspioniert. Jedoch ist dies nur mit der Zustimmung der Zuschauer möglich. Alle Teilnehmer müssen zuvor auf einer Internetseite persönliche Daten wie Geburtsdatum oder Handynummer angeben. Dies berichtete der „Spiegel“.

Die Zuschauer werden in der Sendung mit Moderatorin Bettinna Böttinger (58) Zielscheibe digitaler Kontrolle. Hintergrund für diese Show ist ein Theaterstück, das über Whistleblower handelt. Dafür hat Regisseurin Angela Richter (45) Interviews mit Edward Snowden (31) und Julian Assange (43) geführt. Der Produzent des neuartigen TV-Projekts Christian Beetz (46) sagt über das Experiment: „Digitale Überwachung empfinden die meisten Menschen als etwas Abstraktes, wir wollen daraus eine emotionale Erfahrung machen.“


Teilen:
Geh auf die Seite von:
Quiz icon
Frage 1 von 11

TV-Shows Quiz Aus welcher Sendung kennt man Monica Ivancan?