Von Nils Reschke 0
Thomas Anders

Von wegen „You´re My Heart, You´re My Soul“: Nora wehrt sich gegen Modern-Talking-Sänger

Im letzten Jahr im September erschien sein Buch mit dem Untertitel: „Mein Leben – und die Wahrheit über Modern Talking, Nora und Dieter Bohlen“. Sein Werk könnte Thomas Anders allerdings im Nachhinein teuer zu stehen kommen. Ex-Frau Nora zog vor Gericht.


Bei Modern Talking war er (meist) die Stimme, während Partner Dieter Bohlen sich dauergrinsend mit dem Schrammeln der Gitarre zufrieden geben musste. Doch jetzt wird Sänger Thomas Anders das Wort verboten. Zumindest wenn es darum geht, sich über seine Ex-Frau Nora zu äußern. Wir erinnern uns gerne an die gute, alte Zeit, in der ein wohlgebräunter, langmähniger Anders die Goldkette mit dem Namen seiner Frau zur Schau stellte. Übersehen, oder besser gesagt überlesen konnte den Schriftzug „Nora“ nun wahrlich niemand.

Die guten Zeiten sind lange vorbei. Modern Talking ist nach einer kurzen Reunion und anschließenden Schlammschlachten in den Buchhandlungen dieser Republik mittlerweile Geschichte. Ebenso wie die Ehe zwischen Thomas Anders und seiner Nora, die immerhin stolze 14 Jahre lang hielt, bis auch sie in die Brüche ging. Der 49-jährige Sänger hatte in seinem literarischen Werk „100 Prozent Anders“ auch über seine Ex-Frau offen geplaudert, womit er offenbar gegen eine der Scheidungsvereinbarungen verstoßen habe, wie Noras Anwalt zitiert wird. In dem Buch sollen aber exakt 19 Verstöße gegen eben diese Vereinbarung vorliegen.

Dieser Ansicht jedenfalls war Nora und zog vors Gericht, das ihr nun weitgehend Recht gab, nachdem Thomas Anders bei einem ersten Termin im letzten Jahr gar nicht erst erschienen war. Auch dieses Mal waren weder Thomas Anders noch Ex-Ehefrau Nora anwesend, wohl aber wurde das zankende Ex-Paar durch ihre Anwälte vertreten. Anders-Anwalt Christian Schertz sieht die ganze Angelegenheit unterdessen im wahrsten Sinne des Wortes ganz anders, hält eine mögliche Zahlungsklage, die als nächste folgen könnte, für absurd und erklärte bereits, man werde „durch sämtliche Instanzen gehen“.


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