Von Nils Reschke 0
Kino-Highlights Dezember

Von Hobbits, Videogame-Figuren und Klassikern der Literatur

Sie sind die Helden der Leinwand. Ob knallharte Actionfilme und spannende Thriller oder rührselige Romanzen und irrwitzige Komödien: Auch der Dezemner 2012 hält wieder eine Menge Movies und Blockbuster bereit, um sich bei Popcorn unterhaltsame Stunden zu gönnen. Promipool.de hat für euch die Höhepunkte zusammengefasst, die es im Dezember im Kino zu bestaunen gibt.


Jetzt, da die Tage draußen kürzer und unbehaglicher werden und es nach Bratapfel und Tannenzapfen duftet, lohnt sich doch ganz besonders ein Besuch im Kino. Und tatsächlich hat sich das Jahr den wohl besten Film bis kurz vor seinem Ende aufgehoben. Denn am 13. Dezember ist es endlich soweit. Dann startet der junge Bilbo Beutlin in „Der Hobbit“ eine unerwartete Reise. Niemand anderes als Peter Jackson, der schon bei der Trilogie rund um den „Herr der Ringe“ Regie führte, widmet sich dieses Mal der Vorgeschichte zu dieser Saga, die ebenfalls aus der Feder von J. R. R. Tolkien stammt, der einst „Der kleine Hobbit“ noch vor seinem „Herr der Ringe“ schrieb.

„Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ ist der erste von drei geplanten Kinofilmen, die diesen Tolkien-Stoff in faszinierende Bilder setzen. „Der Hobbit – Hin und zurück“ heißt Teil zwei, der im kommenden Dezember in die Kinos kommen soll. Und im Sommer 2014 folgt schließlich der dritte Teil der neuen Saga, der bisher noch keinen Untertitel besitzt.

„Weit im Osten hinter Gebirgen und Flüssen liegt ein einsamer einzelner Berg. Die Zwerge sind fest entschlossen, ihre Heimat zurückzuerobern.“ Mit diesen Worten beginnt der eindrucksvolle zweite Trailer zu „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“, der mit seinen imposanten Bildern einfach Lust auf mehr macht. „Aus den kleinsten Dingen werden die größten Legenden“ heißt es dort. Und ohne Zweifel: Die Hobbit-Saga verspricht, eine große Kino-Legende zu werden – ganz so wie der Vorgänger „Herr der Ringe“, der ja eigentlich der Nachfolger ist. 13 Zwerge machen sich mit dem Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman) und Gandalf auf in ein großes Abenteuer. Und natürlich ist auch Gollum wieder mit von der Partie.

Schon eine Woche früher, nämlich an diesem Donnerstag (6. Dezember) hat Ralph die Nase voll. Rich Moore, seines Zeichens auch verantwortlich für die Zeichentrickserie „Die Simpons“, hat da ein wirklich niedliches Animationsabenteuer geschaffen, das vor allem durch seine Liebe zum Detail zu gefallen weiß. In „Ralph reicht´s“ dreht sich alles um den unfreiwillig bösen Ralph, eine der Hauptpersonen im Videogame „Fix-it Felix Jr.“.

Er hat es satt, immer wieder der Übeltäter und Spielverderber zu sein. Was macht man da? Richtig, man sucht Rat in der Selbsthilfegruppe der „Anonymen Bösewichte“.  Ihr merkt schon: Euch erwartet eine verrückte Geschichte und eine Art Zeitreise in die Welt der Videospiele der 80er und 90er Jahre, in denen wir doch irgendwie alle Super Mario gedaddelt haben.

Ebenfalls ab dem 6. Dezember versucht sich Keira Knightley in Leo Tolstois Klassiker „Anna Karenina – Zwischen Liebe und Wahn“. Sie verkörpert die Frau des Regierungsbeamten Karenin, dargestellt von Jude Law. Es ist eine Geschichte voller Intrigen, heißen Affären und wird mit tollen Bildern in Szene gesetzt. In diesem Punkt hat Joe Wright, der auch „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen auf die Leinwand adaptierte, ein gutes Händchen bewiesen. Leider wirkt die Story bisweilen doch etwas langatmig und die Darsteller laufen nie zu großer Form auf. Freunde von russischen Winterlandschaften a la „Doktor Schiwago“ werden trotzdem auf ihre Kosten kommen.

Kurz vor Weihnachten, nämlich ab dem 20. Dezember 2012, erwartet uns Kino für die ganze Familie. Denn dann erleben wir „Die Abenteur von Huck Finn“, eine weitere deutsche Verfilmung des Klassikers von Mark Twain. Bereits im letzten Jahr begeisterte die Regisseurin Hermine Huntgeburth die Zuschauer mit der Verfilmung von „Tom Sawyer“. In beiden Fällen dient der Roman von Mark Twain aber nur als lockere Basis für die Abenteuer – was den Filmen keinen Abbruch tut. In „Die Abenteuer von Huck Finn“ werden aber auch die Lausbubenstreiche von Tom und Kumpel Huck ein wenig von durchaus ernsteren Themen wie der Sklaverei in den Vereinigten Staaten abgelöst. Ein ernstes Thema, jedoch durchaus unterhaltsam in Szene gesetzt. Kino für die ganze Familie eben.


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