Von Nils Reschke 0
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VfB-Trainer Bruno Labbadia ist stolz: „Gekämpft bis zum Umfallen“

Stuttgart steht im Endspiel um den DFB-Pokal. Am Mittwochabend hatte Trainer Bruno Labbadia ganz besonderen Spaß an seinem Job.


Bruno Labbadia ist so etwas wie ein Experte für den DFB-Pokal. Als er noch zu seiner aktiven Zeit als Stürmer des 1. FC Kaiserslautern auf Torejagd ging, holte er den „Pott“ mit den Roten Teufeln 1990, als man 3:2 gegen Werder Bremen gewann. Das Finale von 2009 allerdings verlor Labbadia als Trainer von Bayer Leverkusen mit 0:1 gegen die Norddeutschen.

Jetzt kommt die nächste Chance als Übungsleiter: Der Coach vom VfB Stuttgart steht mit seiner Mannschaft im Endspiel, besiegte am Mittwochabend den SC Freiburg mit 2:1: „Das sind die besonderen Momente, für die man den Job macht. Das ist unglaublich. Meine Mannschaft hat gefightet bis zum Umfallen“, meinte Labbadia. Dass es jetzt gegen München geht, lässt auch den Trainer nicht kalt: „Wie die Bayern spielen, ist sensationell. Was mir ein bisschen Angst macht, ist, dass sogar unzufriedene Spieler, die reinkommen, drei Tore machen.“

„Der VfB Stuttgart hat verdient gewonnen“

Mit der Rolle des Verlierers musste sich stattdessen Christian Streich zufrieden geben: „Stuttgart war klar besser, wir mussten anscheinend zu oft an die Kante gehen in dieser Saison. Wir waren nicht gut genug, der VfB hat verdient gewonnen“, gratulierte der Trainer des SC Freiburg später fair. „Wir haben aber unser Ziel schon erreicht, wir steigen nicht ab. Alles andere ist für uns Zugabe.“


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