Von Mark Read 0

Verona Pooth: Muss sie für Franjo blechen?


"Maxfield" - so hieß das Unternehmen, mit dem Franjo Pooth (40) sein Glück versuchte. Und nachdem 460 Gläubiger 27 Millionen Euro verloren haben, kann sich diese Firmenpleite von Franjo auch auf die 42-jährige Verona Pooth auswirken, die bald vor Gericht muss. Michael Bremen (52), seines Zeichens Insolvenzverwalter, kämpft wie ein Stier um sein verlorenes Geld und schreckt auch nicht davor zurück, die einstige Werbeikone Verona dafür vor Gericht zu schleifen.

Am 17. August soll um 11 Uhr die Verhandlung beginnen; der Zivil-Prozess (Aktenzeichen: 60571/09) findet im Landgericht Düsseldorf, Saal 2.111 statt. Das Ganze ging daraus hervor, dass Franjo Pooth 2009 wegen Bestechung, Untreue und Insolvenzverschleppung zu einem Jahr Haftstrafe auf Bewährung zuzüglich 100.000 Euro Geldstrafe verurteilt wurde. Und das jetzige Verfahren wendet sich gegen seine Frau; es geht um 137.000 Euro - eine Menge Holz!

Verona soll private "vielfältige Ausgaben" über die Maxfield-Konten gezahlt haben; von Reisen über Einkäufe und die Bezahlung ihrer Leibwächter sei alles dabei gewesen. Verona könnte dabei verurteilt werden; ein Gerichtssprecher ist unsicher über den Ausgang des Prozesses: "Es geht nicht um einen Gütetermin. Die Sache wird durch ein Urteil entschieden.", sagt er. Verona reagiert darauf, wie ihr Anwalt ihr wahrscheinlich geraten hat: Schweigen. Möge das Recht entscheiden, ob die Pooth schuldig ist.


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