Von Mark Read 0

Verona Pooth: Ermittlungen wurden eingestellt


Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat sämtliche Ermittlungen gegen Verona Pooth eingestellt. Frau Pooth bezahlt im Gegenzug 30. 000 Euro.

Es habe zum größten Teil keinen ausreichenden Tatverdacht gegen Frau Pooth ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf der Presse mit.

Gegen Verona Pooth war wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und der Untreue ermittelt worden. Man warf ihr unter anderem vor, private Ausgaben aus der Kasse der Firma ihres Mannes Franjo Pooth bestritten zu haben. Außerdem sollte sie dem Finanzamt Erträge aus Geldgeschäften verschwiegen und Provisionszahlungen unzulässig als Betriebsausgaben abgesetzt haben.

Nun haben sich jedoch diese Vorwürfe als „völlig“ haltlos erwiesen.

Die 42-jährige Entertainerin Verona Pooth habe sich in diesem Punkt aber aus Gründen der „Verfahrensökonomie“ bereiterklärt, 30 000 Euro an die SOS-Kinderdörfer zu zahlen, um sich ganz auf ihren Beruf und ihre Familie konzentrieren zu können.

Zuvor hatte Verona Pooth bereits schon eine Summe von 120. 000 Euro an den Insolvenzverwalter der Pleitefirma ihres Mannes Franjo Pooth gezahlt. Dabei ging es vor allem um 90. 000 Euro Kosten für Personenschutz, die zunächst von einem Konto der Firma Maxfield bezahlt worden waren.

Die Pleite, die Franjo Pooths Firma Maxfield erlitt, hatte in der Öffentlichkeit erhebliche Wogen geschlagen und eine „peinliche“ Affäre bei der Düsseldorfer Sparkasse ausgelöst, die deren damaligen Chef und einen weiteren Vorstand den Job kostete.

Der Insolvenzverwalter hatte derzeit berichtet, dass die Gläubiger den Großteil ihrer Millionenforderungen abschreiben können. Auch die Sparkasse hatte Millionenkredite in die Firma Maxfield gesteckt.

 


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