Von Kati Pierson 0
Freudenberg & Lais

Ute Freudenberg & Christian Lais: „Das war einfach traumhaft schön!“

Aus den Solisten Ute Freudenberg und Christian Lais wurde 2011 ein Duo. Mit „Auf den Dächern von Berlin“ und dem Album „Ungeteilt“ feierten sie große Erfolge. Seit 13. September steht ihr neues Album „Spuren von uns“ in den Regalen unter dem neuen Namen: Freudenberg & Lais. Hier Teil eins unseres großen Interviews.

München. Im August. Die Sonne schickt noch warme Strahlen auf den Odeonsplatz. Das Café liegt gleich um die Ecke. Pure Vorfreude beflügelt meine Schritte. Ich hab ein Interview mit Freudenberg & Lais. Im letzten Jahr begeisterten beide Künstler mit den Solo-Alben „Neugebor’n“ (Christian Lais) und „Willkommen im Leben“ (Ute Freudenberg).

In diesem Jahr setzen sie ihre Erfolge als Duo unter dem Namen „Freudenberg & Lais“ fort. Gleich werden mir die „Jugendliebe“ und „Ihr Ring liegt noch hier“ alle meine Fragen zum neuen Album beantworten.

Freudenberg & Lais: Wie entstand das Duo?

Aber bevor wir über das neue Album reden, interessiert mich erst mal, wie aus zwei Solisten ein Duo wurde. Ute Freudenberg beantwortet mir die Frage. „David Brandes hatte den Titel geschrieben und rief mich an. Er hätte eine tolle Nummer für mich und ich solle doch runter kommen und mir das anhören. Dann hat er mich gefragt: Könntest Du Dir das vorstellen, das mit Christian zu singen. Da hab ich sofort ja gesagt."

"Ich hab ihn ja live singen gehört und gedacht, unsere Stimmen werden wundervoll zusammen passen. Ich weiß auch nicht, das war so ein Gefühl. Das war sofort dieses Gefühl da. (Sie schaut Christian in die Augen und legt die Hand auf seinen Unterarm!) Ich möchte das gerne mit Dir machen. Ich muss sagen, da waren in der Branche nicht alle dafür. So nach dem Motto: Die Freudenberg ist so lange solo unterwegs. Warum macht die jetzt so was? Wir haben irgendwie gespürt, da ist etwas in der Luft. Das haben wir durchgezogen. Aber wir haben fest dran geglaubt …“

Christian Lais ergänzt den Satz: „…, dass es funktioniert.“

War der Erfolg von „Ungeteilt“ so erwartet?

Dieser Glaube wurde belohnt. Für das Album „Ungeteilt“ gab es Gold, eine Echo-Nominierung und Chartplatzierungen über Monate. War dieser Erfolg absehbar?

Ute Freudenberg: „Man kann sich das niemals vorher ausmalen. Wird es ein Hit oder wird es kein Hit? In welcher Größe hat man Erfolg? Oder in welcher Kleine? Das weiß man alles vorher nicht. Wir waren uns nur einig, dass wir einen besonderen Song gemacht haben. Wir haben uns gesagt, wenn das die Menschen nicht berührt, dann wissen wir eigentlich gar nicht mehr, was wir noch machen sollen. Dass das dann so aufgegangen ist, das hat uns im Team wahnsinnig gefreut. Wir zerren da ja heute noch von.“  Christian Lais findet auch hier wieder den passenden Abschluss: „Das war einfach traumhaft schön!“

Freudenberg & Lais: Ein Herz und eine Seele?

Ute Freudenberg feierte im vergangenen Jahr ihr 40-Jähriges Bühnenjubiläum. Der größte Hit „Jugendliebe“ war noch zu DDR-Zeiten. Da gab es kaum Edelmetall. Christian Lais stand 2012 seit fünf Jahren auf der Bühne. In diesem Jahr erhielten sie die Goldene Schallplatte für „Ungeteilt“. Ist man nicht ein bisschen neidisch, wenn Christian so eine Auszeichnung nach 5 Jahren bekommt und man selbst erst nach 40 Jahren, will ich wissen.

Den Zahn zieht Ute Freudenberg mir sofort: „Nö! Überhaupt nicht! Wir kennen keinen Neid. Ich finde es toll, denn dieser Erfolg ist ja durch uns beide gekommen. Der eine hat den anderen nach oben gehoben. Ich hab mich für ihn genauso gefreut, wie (zu Christian gewandt) Du Dich für mich gefreut hast.“ Christian Lais sagt zeitgleich: „…, wie ich mich für Dich gefreut habe!“ und ergänzt dann noch: „Das war einfach toll, dass wir das zusammen geschafft haben. In so einer kurzen Zeit so eine Auszeichnung zu bekommen.“  „Die Echo-Nominierung war ja dann noch der Hammer!“ fügt sie immer noch stolz hinzu.

Lest vom 24.09. bis 02.10. jeden Tag ein Interview mit Freudenberg & Lais auf www.promipool.de!


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