Von Mark Read 2
Klassisches Eigentor

US-Politiker nennt Lady Gaga eine "Schlampe"

Lady Gaga sorgte kürzlich für viel Aufregung, als sie bei einem Konzert in Amsterdam auf der Bühne Marihuana rauchte. Ein US-Politiker bezeichnete sie deshalb als schlechtes Vorbild, vergriff sich allerdings deutlich in der Wortwahl.


Man muss es nicht zwingend gutheißen, dass Lady Gaga kürzlich bei einem Konzert in Amsterdam auf der Bühne Marihuana rauchte. Jeder hat das Recht, das zu kritisieren. Ob man es allerdings mit den Worten von James Molinaro tun muss, sei dahin gestellt. Denn der Bezirkspräsident des New Yorker Stadtteils Staten Islands vergriff sich bei seiner Kritik an Lady Gaga ziemlich in der Wortwahl.

"Da gibt es diese ... diese, ich würde sie als Schlampe bezeichnen", so Molinaro. "Diese Schlampe hat großen Einfluss auf viele, viele Kinder. Meine Nichte hat zwei Kinder, 12 und 14 Jahre alt, die lieben diese Frau. Warum? Warum?"

Offenbar zutiefst erzürnt über den ausschweifenden Lebensstil der New Yorker Popsängerin, fuhr Molinaro fort. "Sie nehmen Drogen, als ob nichts dabei wäre. Wir sollten sich nicht bejubeln. [...] Für mich ist sie eine Schlampe, im reinsten Wortsinn."

Als Molinaro für seine völlig überzogene Wortwahl kritisiert wurde, versuchte er zwar noch zu schlichten und verwies darauf, dass das Wort "Schlampe" für jemanden mit unlauterem Lebenswandel hergenommen wird, also auch für einen Mann gelten könnte. Doch da war der Schaden schon angerichtet.

Lady Gaga dürfte dieser peinliche Wutausbruch nur beweisen, dass es einfach immer noch viele Menschen da draußen gibt, die sich leicht provozieren lassen.


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