Von Nils Reschke 0
Panik-Movie in Hollywood?

Udo Lindenberg macht sein Ding und schippert übern Großen Teich

Wer rastet, der rostet. Das wird sich auch wohl Udo Lindenberg gedacht haben. Mit einem echten „Welthit“ und einem eigenen Filmprojekt will der Panikrocker jetzt „Amiland“ entern.


Am Freitag ist es endlich soweit. Dann erscheint ziemlich genau ein Jahr nach der überwältigenden Tour die passende CD und Blu-Ray, die auf dem Namen hören wird: „Ich Mach Mein Ding – Die Show“. Keine Frage, dass Altrocker Udo Lindenberg auch mit dieser Veröffentlichung wieder sein Ding machen und Erfolge feiern wird. Doch das ist dem 66-Jährigen offenbar nicht genug. Der Panikrocker hat Hollywood im Visier – und offenbar schon ganz konkrete Pläne.

Im ersten Moment möchte man meinen: Keine Panik, das erfolgreiche Lindenberg-Mucial „Hinterm Horizont“ schippert über den Großen Teich und wird auch in den Vereinigten Staaten aufgeführt. Oder es wird gleich daraus ein Film gemacht. Nun, das mit dem Film scheint zu stimmen. Allerdings will Udo Lindenberg eine ganz andere Geschichte erzählen: „Es wird eine neue Story um den Kalten Krieg gebastelt. Etwas, dass auch auf Süd- und Nordkorea, auf Nordirland und andere geteilte Länder passt“, verriet der Panikrocker jetzt in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau.

Und weiter: Man sei bereits im Gespräch mit Hollywood. „Mit meinem guten Freund Wolfgang Petersen und mit Tom Tykwer, Sönke Wortmann und Fatih Akin. Es liegen einige Drehbücher auf dem Tisch“, berichtet der gebürtige Gronauer. Und wenn man doch schon einmal im „Amiland“ sei, könne doch gleich noch ein Welthit aufgenommen werden. „Wir sind gerade dabei zu checken, welche Songs sich gut eignen würden“, verrät Lindenberg. „Das können die Leute, die in Amiland leben und arbeiten, natürlich besser sagen als ich. Ich habe aber schon eine konkrete Idee.“ Autogramme vom Panikrocker sind in den USA jedenfalls schon mal heiß begehrt. „He must be like Bono, he must be famous, a great rockstar or from the movies!“ – so baten sie Udo bei seinem letzten Besuch in den Staaten um ein Autogramm. Na dann, Ahoi!


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