Von Kati Pierson 0
Bambi, Romy, MoMA

Udo Jürgens sahnt kräftig ab

Udo Jürgens (77) ist ein vielbeschäftigter Mann. Der erste Teil seiner Tournee "Der ganz normale Wahnsinn" ist gerade erst zu Ende und für den Herbst ist die Fortsetzung geplant, aber trotzdem gönnt sich der Weltstar keine Pause.


Wieso sollte sich Udo Jürgens auch eine Pause gönnen. Auszeichnungen nimmt man doch immer gerne entgegen und die fallen ihm derzeit gerade zu in den Schoss.

Sein aktuelles Album hat Goldstatus, seine Tournee war ausverkauft, im letzten Jahr erhielt er den Publikumsbambi für den ARD-Zweiteiler "Der Mann mit dem Fagott" und im Tokio gibt es Standing Ovations für sein Musical "Ich war noch niemals in New York" in der englischen Fassung. Das dieser Satz zumindest für den Künstler selbst gelogen ist, stört keinen einzigen der paar hunderttausend Zuschauer in Hamburg, Stuttgart und Tokio.

Im Film "Der Mann mit dem Fagott" hat Jürgens die Geschichte seiner Familie in Zelluloid verewigt. Zuvor erschien der gleichnamige Roman, den er zusammen mit der Co-Autorin Michaela Moritz zu Papier brachte. Dieser Film wurde jetzt mit dem Romy "Bester Film" - dem größten osterreichischen Filmpreis ausgezeichnet.

Kurz bevor Jürgens den Flieger nach New York besteigen konnte, wurde ihm und den Produzenten diese Auszeichnung überreicht. Apropros New York: Diesen Flug unternahm der Züricher, weil eben jener Zweiteiler am Donnerstag und heute im Museum of Modern Arts (MoMA) gezeigt wurde.

Jürgens zeigte sich tief gerührt von so viel Erfolg: "Zuerst die ROMY und jetzt die Präsentation meiner Familiengeschichte im Museum of Modern Art in New York – ich bin tief beeindruckt. Das ist mehr als man erwarten kann, auch wenn man von seinem Publikum über Jahre verwöhnt worden ist"

Wir sind der Meinung: Das hat der Film auch verdient!


Teilen:
Geh auf die Seite von: