Von Stephanie Neuberger 1
Promipool-Filmkolumne

"Twilight - Breaking Dawn": Countdown läuft, die Mädels kreischen

Alle sind im "Twilight"-Fieber. Klar, dass die aktuelle Filmkolumne sich ebenfalls mit der Vampirsaga befasst. Obwohl meine Zeit als Teenager schon ein paar Jährchen zurückliegt, habe auch ich alle "Twilight"-Filme gesehen und erwarte mit Spannung den nächsten Teil, der schon bald in die Kinos kommt.


Tausende kreischende Mädchen, die Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner begeistert feiern. Gestern reiste der Großteil des Cast von "Twilight" zur Premiere von "Breaking Dawn" nach Los Angeles. Wie jedes Mal erwartete die Schauspieler ein warmer und vor allem lauter Empfang durch die Fans. Um tatsächlich einen Blick oder sogar ein Autogramm ergattern zu können, hatten ein paar bereits am Wochenende ihr Lager aufgeschlagen.

Sicherlich werden dies auch deutsche Fans machen, wenn der Film am 24. November in Deutschland Premiere feiert. Zu dieser Gruppe zähle ich nicht. Dies heißt aber nicht, dass ich mir "Breaking Dawn" entgehen lasse. Die Kinokarten hängen bereits an meiner Pinnwand. Obwohl ich die Pubertät bereits hinter mir gelassen habe, gehöre auch ich zu den Erwachsenen, die sich alle bisherigen Teile im Kino angesehen haben. Ich gebe es auch ganz offen zu: Ich mag "Twilight" und halte zu Team Edward. Selbstverständlich merkt man den Filmen an der einen oder anderen Stelle an, dass es sich dabei um Teeniefilme handelt und ob sie realitätsnah sind oder nicht, steht sicherlich auch nicht zur Debatte. Einen besonderen Moment des Fremdschämens gab es für mich im ersten Film "Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen". Dort sagt Edward Cullen zu Bella, als er mit ihr aus dem Fenster springt: "Halt dich fest, mein Klammeräffchen." Aber solch ein peinlicher Spruch ruiniert selbstverständlich nicht den ganzen Film. Während ich Teil eins noch mochte, war "New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde" wirklich enttäuschend. Auch wenn selbstverständlich die Trennung von Bella und Edward höchst tragisch ist, verwendet der Film viel zu viel Zeit auf den Liebeskummer von Bella. Die spannende Szene bei den Volturi und was diese ausmachen sowie Jacobs Erkenntnis, dass er ein Wolf ist, kommen meiner Meinung nach zu kurz. Außerdem muss ich an dieser Stelle noch kurz erwähnen, dass ich maßlos von Jacob enttäuscht wurde, als dieser behauptet, Bella sei tot. Sicherlich tat er es aus Liebe zur ihr, aber falsch bleibt es dennoch. Aus diesem Grund muss ich zu Team Edward halten. War Teil zwei eine kleine Durststrecke an Unterhaltung trumpfte "Eclipse" wieder auf. Nicht nur die Handlung nahm wieder an Fahrt auf, sondern auch die Beziehung der Charakteren zueinander wurde beleuchtet. Für mich sind die kleinen Spitzen zwischen Edward und Jacob, dessen Tragen eines Oberteils man an einer Hand abzählen kann, ein Highlight. Ich habe große Hoffnung, dass "Breaking Dawn" ebenfalls so unterhaltsam ist wie der Teil davor. Immerhin bietet der neue "Twilight"-Film genug Stoff. Ob die Umsetzung gelungen ist, bleibt abzuwarten.

Gestern durften also ein paar Auserwählte bereits das Werk sehen. Kristen Stewart kam übrigens gemeinsam mit Robert Pattinson zur Premiere und die Beiden wichen sich auch nicht von der Seite. In einem sehr hoch geschlitzten und funkelnden Kleid von J. Mendel, das auch noch den Eindruck erweckte, transparent zu sein, posierte die Schauspielerin für die Fotografen. Robert Pattinson sah in seinem Anzug zum Anbeißen aus und auch Taylor Lautner, Kellan Lutz, der mit seiner neuen Freundin Sharni Vinson kam sowie die Damen Nikki Reed und Ashley Greene machten eine gute Figur.

Am 24. November startet "Breaking Dawn" bei uns. Eine Woche zuvor beehren die Schauspieler Berlin mit ihrer Anwesenheit. Seid ihr auch schon gespannt wie ich?


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