Von Nils Reschke 0
Schlag den Raab

Trotz böser Verletzung: Stefan Raab bleibt unbezwingbar

Wieder einmal hat die Gameshow „Schlag den Raab“ auf ProSieben für Furore gesorgt, oder besser gesagt: ihr Hauptprotagonist. Denn obwohl sich Stefan Raab schwer am Meniskus verletzte, gewann er das Duell.


Was war das wieder für eine Spannung? Auch die 34. Ausgabe von „Schlag den Raab“ auf ProSieben hatte einiges zu bieten. Immerhin ging es um nicht weniger als mittlerweile 1,5 Millionen Euro. Doch um es vorweg zu nehmen: Kandidat Reint Janssen, 30-jähriger Dozent für Sportwissenschaft aus Oldenburg, schlug den Raab nicht. Somit liegen nach Stefan Raabs dritten Sieg in Serie für die 35. Folge der beliebten Unterhaltungsshow insgesamt 2 Millionen Euro im Jackpot. Ausgestrahlt werden soll „Schlag den Raab“ eigentlich am 5. Mai. Doch ob daraus etwas wird, muss erst noch abgewartet werden.

Denn im dritten Spiel passierte es: Beim Speerwerfen sackte der „Raabinator“ nach seinem vierten Versuch zu Boden, hielt sich das Knie, musste behandelt werden. Reint durfte die letzten Versuche alleine absolvieren, konnte Stefan Raabs Bestweite aber nicht übertrumpfen. Raab führte mit 5:1, musste das folgende Außenspiel, die Crossverfolgung, natürlich absagen. Die Punkte kassierte Reint, so dass es 5:5 stand. Es folgten bange Momente und auffällig zahlreiche Werbepausen. ProSieben hatte wohl Angst, die Sendung, die ja live ausgestrahlt wird, vorzeitig abbrechen zu müssen. Aber es warteten ja auch noch Showacts wie Rebecca Ferguson, Roman Lob und Der König Tanzt. Wer aber dachte, „Schlag den Raab“ würde kampflos enden, sah sich getäuscht.

Raab bis auf die Zähne, was Kandidat Reint sichtlich verzweifeln ließ. Immer öfter haderte der Oldenburger mit dem Schicksal. Als er dann auch noch gegen den „einbeinigen“ Moderator im Kegeln eine 0:3-Klatsche kassierte, war Stefan Raab längst psychologisch auch im Vorteil. Der „Raabinator“ gewann erst „Schnipski“, dann auch sein Matchballspiel „Wer lügt?“, und nach 14 Runden und vier Stunden und sieben Minuten war bereits Schluss: Stefan Raab hatte den Kandidaten mit 64:41 geschlagen und mit verletzten Meniskus einmal mehr seinen unbändigen Siegeswillen unter Beweis gestellt.


Teilen:
Geh auf die Seite von: