Von Mariam Fall 0
Egoismus-Vorwürfe

Trotz Bayern-Sieg: Uli Hoeneß sauer über "Hetzjagd" auf Robben!

Gestern Nachmittag gewann der FC Bayern das Spitzenspiel gegen Schalke 04 mit 2:0. Während Matchwinner Ribery gefeiert wurde, lieferte Arjen Robben eine eher unglückliche Leistung ab. Das hat nach Ansicht von FCB-Präsident Hoeneß auch einen Grund - die Medien sind schuld!


Wer das Bayern-Spiel gestern gesehen hat, kann nur eines sagen: der Rekordmeister zurück! Mit zwei wunderschönen Toren schoss Franck Ribéry die Bayern zum Sieg und war somit zugleich der Mann des Abends! Ribery Ribery Merci!

So könnte zumindest die Schlagzeile zum Spiel FC Bayern München gegen Schalke 04 lauten. Eine Mannschaft gewinnt, der Hauptmann wird gefeiert! Und was ist mit den Anderen ? Zum Beispiel mit Arjen Robben? Wie in letzter Zeit deutlich zu erkennen ist, hat der holländische Superstar gerade nicht unbedingt seine beste Zeit! Wenn dann aber noch zusätzlich unnötiger Druck von den Medien ausgeübt wird, dann entwickelt sich das Ganze auch sehr schnell mal zu einer "Hetzjagd".

Das sieht zumindest Uli Hoeneß so. Der Bayer-Präsident äußerte sich nach dem Spiel sehr unglücklich über die in letzter Zeit geführte Debatte um Arjen Robben und nahm die Medien scharf ins visier. Wie die Bild berichtet, sprach er von einer "Hetzjagd auf den ein oder anderen Spieler.“ Weiter heißt es: "Wenn wir die nicht gehabt hätten die letzten Wochen, dann hätte Arjen Robben heute sicherlich zwei, drei Tore gemacht.“

In der Tat geriet Arjen Robben in letzter Zeit stark in die Kritik. Auslöser hierfür war ein Kommentar Franz Beckenbauers in den Sky-Sendung "Sky90": "Er ist ein Egoist wie viele Andere auch". Weiter äußerte sich der Kaiser: „Allein die Reaktion, wenn er mal eine gute Szene hat oder ein Tor schießt: Er rennt nicht zu dem, der ihm die Vorlage gegeben hat, wie das höflichkeitshalber normalerweise der Fall sein sollte, sondern zu seinen Familienmitgliedern auf die Tribüne und grüßt die und so weiter.!"

Daraufhin griff die Bild das Thema wieder auf, eine öffentliche Debatte um den "Egoismus" von Arjen Robben entstand.

Dass das Ganze so stark medialisiert wurde, gefiel dem Bayern Chef natürlich gar nicht. Denn der sagte laut Bild: "Diese Scheiß-Diskussion, ob er ein Alleinunterhalter ist, hat dazu geführt, dass er jetzt den Ball abspielt, obwohl er alleine gehen müsste. So kann man auch ein Fußballspiel von außen beeinflussen - aus reiner Animosität, weil vielleicht einer kein Interview gibt. Dafür habe ich kein Verständnis.“

Ob die Medien tatsächlich für das offensichtliche Formtief des holländischen Flügelflitzers verantwortlich sind, sei dahingestellt. Immerhin eins ist aber klar: Einzelleistungen können bei den Bayern immer entscheidend sein!


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