Von Sabine Podeszwa 0
Dem Tod entkommen

Travis Barker: Der Flugzeugabsturz hat sein Leben verändert

Vor über drei Jahren stürzte Travis Barker, der Drummer von Blink 182, mit dem Flugzeug ab. Er überlebte schwerverletzt und erzählt jetzt wie sein Leben sich durch diese Erfahrung verändert hat.


Am 21. September 2008 hatte Travis Barker Glück im Unglück. Der private Lear-Jet, der ihn und seinen Kollegen DJ AM nach einem Auftritt in South Carolina wieder nach Los Angeles bringen sollte, stürzte direkt nach dem Start ab. Barker und DJ AM überlebten mit schweren Verbrennungen, die weiteren vier Insassen des Flugzeugs starben.

Drei Jahre später übt der damalige Flugzeugabsturz immer noch einen großen Einfluss auf Barkers Leben aus. Obwohl er seitdem kein Flugzeug mehr bestiegen hat und dies in seinem Beruf nicht gerade förderlich ist, hat er es trotzdem geschafft dieses traumatische Erlebnis dafür zu nutzen, sein Leben radikal umzukrempeln.

„Seitdem ich damals das Krankenhaus verlassen habe, bin ich Veganer. Der Unfall hat mir die Augen geöffnet. Er hat mein Leben auf vielerlei Weise verändert. Ich laufe jetzt jeden Tag. Vorher bin ich nie gelaufen. Als ich im Krankenhaus lag, habe ich mir selbst versprochen, dass ich mich gesund ernähren und jeden Tag schwimmen gehen würde, falls ich je wieder rauskommen sollte. Vor dem Flugzeugabsturz war ich jahrelang süchtig nach Schmerzmitteln.  Nun kann ich stolz von mir behaupten, dass ich, seitdem ich das Krankenhaus verlassen habe, keine Schmerzmittel mehr genommen habe. Mir wurde damals gesagt, dass ich mein Leben lang Medikamente nehmen müsste, aber ich habe sie alle nach und nach abgesetzt, denn sie haben mich zu einem anderen Menschen gemacht. Ich habe dem Tod direkt ins Gesicht geblickt. Leider kann ich jetzt nicht mehr so viel touren, wie ich es gerne tun würde, denn ich besteige kein Flugzeug mehr. Das ist ein Hindernis. Aber ich arbeite dran. Ich lasse mich hypnotisieren und bin bei einem Arzt in Behandlung, der versucht mein Gehirn in eine neue Richtung zu lenken. Vielleicht wird er mir dabei helfen eines Tages wieder fliegen zu können.“


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