Von Nils Reschke 0
Becks bekommt Konkurrenz

Training beim FC Chelsea: Brooklyn auf den Spuren von Papa David Beckham

Der Apfel, heißt es in einem deutschen Sprichwort, fällt nicht weit vom Stamm. Offenbar gilt das auch für die britische Insel. Denn Sohnemann Brooklyn scheint in die berühmten Fußstapfen von Papa David Beckham zu treten.


Beim FC Chelsea, einer der Top-Adressen in der englischen Premier League, absolvierte der Beckham-Sprössling Brooklyn ein Probetraining. Der 13-Jährige war Teil des Academy-Teams der Blues bei einem Testspiel in Cobham. Da wird der Herr Papa sicherlich sehr stolz gewesen sein. Bekommt Brooklyn also schneller einen neuen Verein als sein berühmter Vater?

David Beckham selbst nämlich ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber, bei dem der einstige englische Nationalspieler mit 37 Jahren seine Karriere langsam, aber sicher ausklingen lassen kann. Zuletzt kickte Beckham in der Major League Soccer für Los Angeles Galaxy und hatte sich zwischendurch an den AC Mailand in die Serie A ausleihen lassen. Von 2003 bis 2007 zählte „Becks“ zum Kader von Spaniens Top-Team Real Madrid, das sich in dieser Zeit als „Weißes Ballett“ einen Namen gemacht hatte.

Die Eltern der anderen Schützlinge, die an diesem Tag für Chelsea Londons Nachwuchsteam im Einsatz waren, staunten jedenfalls nicht schlecht, als sie David Beckham am Spielfeldrand erkannten. Sein Sohn Brooklyn spielte übrigens auch schon in Los Angeles in der U14 der Galaxy. David Beckham selbst allerdings startete seine Karriere keineswegs bei den Blues in London, sondern beim großen Manchester United Football Club, wo er über zehn Jahre lang unter Vertrag stand. Mit den Red Devils holte „Becks“ 1999 das Triple. Bayern-Fans werden sich nur ungern ans Finale der Champions League 1999 erinnern. David Beckham absolvierte insgesamt 115 Länderspiele für die englische Nationalmannschaft und wurde bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres drei Mal in Folge Zweiter. Mal abwarten, wie sich Klein-Beckham Brooklyn so als Fußballer macht.


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