Von Nils Reschke 0
Fußball-Bundesliga

Tore, Titel und Rekorde: Angeberwissen zur 50. Bundesliga-Saison

Am Freitagabend um 20.30 Uhr wird sie angepfiffen, die neue Saison in der Fußball-Bundesliga, die eine ganz besondere ist. Denn zum 50. Mal in der Geschichte der Bundesliga wird nach dem Deutschen Meister gefahndet. Der aktuelle Titelträger heißt Borussia Dortmund, der traditionell die neue Spielzeit eröffnet. Promipool.de macht euch fit für die Saison 2012/13 in der Fußball-Bundesliga.


Großer Jubel und viel Dramatik, tolle Tore und 49 Meisterschaften – sowie jede Menge Zahlenspielereien: Die Bundesliga hat seit ihrem Start 1993/64 nichts von ihrem Reiz verloren. Im Gegenteil. Der Zuschauerboom bleibt ungebrochen. Das Interesse ist riesengroß. Der BVB startet am Freitagabend ab 20.30 Uhr im Signal-Iduna-Park gegen Werder Bremen seine Mission Titelverteidigung. Doch das ist nur einer von vielen Fakten in 49 Jahren Bundesliga. Wer bei einem geselligen Fußball-Abend die Runde mit verblüffendem Detailwissen überraschen will, sollte hier weiterlesen.

Phantom-Tor: Das Duell zwischen Werder Bremen und Borussia Dortmund hat durchaus auch einen ganz besonderen historischen Moment zu bieten. In diesem Match fiel am ersten Spieltag der allerersten Saison 1963/64 im Weserstadion auch das erste Tor. Friedhelm „Timo“ Konietzka hatte es geschossen, bereits nach 58 Sekunden. Und damit war der BVB-Spieler zu schnell für alle Fotografen. Ein Bild von diesem historischen Treffer gibt es keines. Zwar netzte Konietzka noch ein zweites Mal, doch die Grün-Weißen gewannen das Spiel mit 3:2.

Die besten Fußballer-Sprüche

Müller-Mania: Gerd Müller hält so ziemlich jeden Rekord. Der Bayern-Stürmer wurde insgesamt gleich sieben Mal Torschützenkönig. Seine 40 Treffer aus der Saison 1971/72 bleiben wohl auf ewig unerreicht. Und auch die insgesamt 365 Tore von Gerd Müller in seiner Bundesliga-Zeit werden wohl kaum übertroffen werden können. In einer Statistik allerdings liegt ein anderer Müller vorne, der auf den Vornamen Dieter hört: Für den 1. FC Köln gelangen Dieter Müller als bislang einziger Spieler gleich sechs Treffer in einer Begegnung. Die Geißböcke hatten Werder Bremen am 17. August 1977 mit 7:2 aus dem Stadion geschossenen, Dieter Müller jubelte ein halbes Dutzend Mal.

Kahn-Titan: Dass der FC Bayern München mit 21 Meisterschaften in der Bundesliga der Rekord-Champion im Oberhaus des deutschen Fußballs ist, dürfte sich herumgesprochen haben. Wer aber weiß eigentlich, welcher Spieler am häufigsten die Schale in die Höhe hielt? Dass es sich dabei um einen Münchner Spieler handeln muss, ist wenig verwunderlich. Es ist aber nicht Lothar Matthäus, der es wie Klaus Augenthaler und Andreas Zickler auf „nur“ sieben Titel brachte. Acht Mal Deutscher Meister wurde Torhüter Oliver Kahn und Mittelfeldmann Mehmet Scholl. Die insgesamt 49 Deutsche Meisterschaften verteilen sich dabei auf zwölf verschiedene Vereine. Platz zwei teilen sich die Borussen aus Dortmund und Mönchengladbach mit fünf Titeln. Auf Rang drei liegt Werder Bremen mit vier Meisterschaften.

Treuer Charly: Oliver Kahn hat zwar die meisten Meisterschaften geholt. Den „treuen Charly“ konnte er dennoch nicht einholten. Während der einstige Torhüter es auf 557 Einsätze in der Bundesliga brachte, führt Karl-Heinz Körbel von Eintracht Frankfurt mit 604 Spielen in der ersten Liga weit vorne. Zweiter ist übrigens Manfred „Manni“ Kaltz, der Mann, der mit seinen Bananenflanken beim Hamburger SV berühmt wurde. Kaltz schaffte in 20 Jahren 581 Spiele.

Otto Torhagel: Dass in 49 Jahren Bundesliga trotzdem der eine oder andere Rekord noch purzeln kann, bewies Borussia Dortmund in der abgelaufenen Spielzeit. 81 Punkte, wie sie dem BVB 2011/12 gelangen, wurden zuvor noch niemals von einer anderen Mannschaft erreicht – auch nicht von den Münchner Bayern. Einen weiteren Rekord jagen die Dortmund aktuell noch, die seit nunmehr 28 Spielen ungeschlagen sind. Der Hamburger SV kommt saisonübergreifend auf 36 Matches, in denen die Rothosen nicht verloren haben. Und bei noch einem anderen Rekord ist der BVB beteiligt. Mit einem 12:0 handelten sich die Schwarz-Gelben bei Borussia Mönchengladbach die höchste Niederlage in der Geschichte der Bundesliga ein – und ihr damaliger Trainer Otto Rehhagel den Spitznahmen „Torhagel“.


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