Von Daniel Schulz 0
Tod in der zweiten Runde

Tödlicher Sturz bei der Motorrad-WM

Am gestrigen Sonntag ereignete sich ein äußerst tragischer Vorfall bei der Motorrad-Weltmeisterschaft in Sepang in Malaysia. Der Italiner Marco Simoncelli, der das Rennen mit einer Honda-Maschine bestritt, verstarb nach einem fatalen Crash auf der Strecke.


Nicht nur die Motorrad-Welt ist bestürzt über die Meldungen, die uns aus Malaysia erreichten. In der zweiten Runde des Grand-Prix in Sepang verlor der 24-jährige Marco Simoncelli die Kontrolle über sein Motorrad. Der Pilot des Rennstalls Gresini konnte seine Maschine in Schräglage nicht kontrollieren und zog von links nach rechts auf der Strecke. Die nachfolgenden Fahrer konnten daraufhin nicht mehr ausweichen. Colin Edwards und Valentino Rossi erfassten den Italiener folgenschwer, sodass er keine Chance mehr hatte. Edwars traf Simoncelli mit seiner Maschine am Rücken und Rossi prallte gegen Edwards. Beim Aufprall auf den Asphalt verlor Simoncelli seinen Helm und rutschte dann mit seinem ungeschützten Gesicht auf der Strecke. Daraufhin wurde das Rennen sofort unterbrochen und die Fahrer wurden an die Boxen gelotst.

Die Freundin des Italieners Kate musste den Unfalls ihres Marco am Bildschirm aus der Box miterleben und schlug ihre Hände vor das Gesicht, um das Szenario nicht sehen zu müssen. Sie begann hemmungslos zu weinen.

Marco Simoncelli wurde so schnell wie möglich in das Medical Center der Rennstrecke gebracht. Die Ärzte konnten aber nichts mehr tun und vermeldeten um 16:56 Uhr Ortszeit den Tod des MotoGP-Fahrers.

Marco Simoncelli wurde nur 24 Jahre alt.

Bereits vor ein paar Tagen verstarb Dan Wheldon bei den Indy Car-Meisterschaften auf der Rennstrecke in Las Vegas. Dies ist somit eine sehr tragische Woche für den Rennsport.


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