Von Mark Read 0
Berlin gewinnt BuViSoCo

Tim Bendzko gewinnt Stefan Raabs "Bundesvision Song Contest"

Zum siebten Mal fand gestern der "Bundesvision Song Contest" statt, der von Stefan Raab ins Leben gerufene bundestdeutsche Musikwettstreit. 16 Bundesländer traten an, am Ende gewann Berlin mit Newcomer Tim Bendzko. Sein Song hieß "Wenn Worte meine Sprache wären" - am Ende war er trotzdem sprachlos.


Um exakt 0 Uhr stand Tim Bendzko auf der Bühne und war verdutzt. "Vielen, vielen Dank. Ihr seid verrückt!", brachte der 27-Jährige noch heraus, der Rest war pure Freude. Mit der eingängigen, lockeren Nummer "Wenn Worte meine Sprache wären" sang sich der Singer-Songwriter in die Herzen der Bundesdeutschen Musikhörer. Am Ende gewann er für Berlin vor Bremen (Flo Mega) und Niedersachsen (Bosse und Anna Loos).

Stefan Raab durfte sich wieder einmal auf die Schulter klopfen, denn der von ihm ins Leben gerufene "Bundesvision Song Contest" war auch dieses Jahr ein voller Erfolg. 2005 startete Raab den deutschen Sängerwettstreit als Gegenstück zum "Eurovision Song Contest" und machte zur Bedingung, dass mindestens die Hälfte eines Lieds in deutscher Sprache sein muss. Anfangs noch als Blödelveranstaltung belächelt, hat sich der BuViSoCo mittlerweile zu einem angesehenen Wettbewerb gemausert, der sicherlich nicht weniger "sinnvoll" ist als sein europäisches Gegenstück.

Tim Bendzko holte für Berlin übrigens schon den insgesamt dritten Sieg. 2006 gewannenen Seed, 2009 deren Sänger Peter Fox als Solokünstler. Damit ist Berlin das bislang erfolgreichste Teilnehmerland. Im Vorjahr hatte Unheilig mit "Unter deiner Flagge" für Nordrhein-Westfalen den Titel geholt.


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