Von Nils Reschke 0
Tatort

Til Schweiger will einen neuen "Tatort"-Vorspann

Es wurde ja schon heftig darüber gestritten, ob ein Til Schweiger tatsächlich als Kommissar im „Tatort“ taugt. Offenbar nicht, denn dem erfolgreichen Schauspieler schweben da einige Ideen vor, die die ARD weniger begeistert zur Kenntnis nehmen wird.


Was glaubt Til Schweiger eigentlich, wer er ist? Okay, der Mann feiert große Erfolge mit seinen Kino-Produktionen, ob sie nun Keinohrhasen, Zweiohrküken oder Wievieleohrenauchimmer heißen mögen. Gerade eben erst wurde Schweiger, der in der Serie „Lindenstraße“ bekannt wurde, mit dem Jupiter Award als bester Schauspieler national geehrt und nahm ein anschließendes Interview dann gleich zum Anlass, um über seine neue Rolle als Kommissar im „Tatort“ zu sprechen. Oder besser gesagt über den Vorspann zur beliebtesten Krimiserie Deutschlands.

Denn der Teaser des „Tatorts“ ist seit der ersten Folge 1970, als ein „Taxi nach Leipzig“ fuhr, immer ein und derselbe. Das wiederum bringt Til Schweiger auf die Palme. Er findet diesen Vorspann nämlich „irgendwie dämlich“ und sowieso vollkommen „wirklich outdated“. Also kommt Herr Schweiger zu dem Schluss: „Den würde ich gerne ändern.“ Alles wolle er daran setzen und darum kämpfen, dass in seinem ersten Fall als „Tatort“-Ermittler dieser Vorspann eben nicht laufen werde. Die Dreharbeiten haben also noch nicht einmal begonnen, aber Til Schweiger schreit schon nach der ersten Extrawurst.

Er beruft sich dabei auf Horst Schimanski, dem beliebten Kommissar aus Duisburg, dargestellt von Götz George. Als der immer populärer wurde, produzierte man einen eigenen Ableger – aber eben keinen klassischen „Tatort“. Und da muss sich Kommissar Schweiger erst einmal seine Sporen verdienen. Doch George alias „Schimmi“ ist für den Schauspieler ein gutes Stichwort: So oder so ähnlich stelle er sich auch seine Rolle vor, ein „Schimanski 2012 reloaded“. Na denn, Til wird den „Tatort“ schon meistern. Ob nun mit oder ohne neuen Vorspann – das wird die Zukunft zeigen.

[poll id=9]


Teilen:
Geh auf die Seite von: