Von Mark Read 0

Thomas Gottschalk vs. Sonja Zietlow: Zickenkrieg der TV-Größen


Thomas Gottschalk moderiert seit gefühlten Jahrzehnten Deutschlands beliebteste TV-Show „Wetten, dass …“. Demnächst wird der 60-Jährige seinen Job an den Nagel hängen, worüber in der Bundesrepublik Millionen Menschen traurig sind. Nur eine nicht: Sonja Zietlow.

In der österreichischen Zeitschrift „TV Media“ gab die blonde „Dschungelcamp“-Moderatorin ein Interview, in dem es zwar hauptsächlich um ihre neue TV-Show „Sing! Wenn du kannst“ geht, in dem aber eben auch einige heftige Seitenhiebe auf Gottschalk fallen.

Zunächst verrät Zietlow, dass sie gern Hape Kerkeling als Gottschalks Nachfolger sehen würde, denn: „Ich bin nämlich kein Thomas-Gottschalk-Fan.“ Dafür wollte der Reporter natürlich einen Grund wissen. Zietlow: „Er ist eigentlich kein guter Moderator. Er hört seinen Gästen nicht zu, er stellt die Fragen ellenlang, und sie beinhalten immer seine Person – so nach der Art: ‚Als ich damals...‘, ‚Wir haben uns früher doch schon mal ...‘ Bis da die Frage überhaupt raus ist!“

So in Fahrt, will sich die 42-Jährige natürlich nicht bremsen lassen und ledert weiter: „Ich habe ‚Wetten, dass..?‘ schon länger nicht mehr geschaut, weil ich mich darüber aufrege, wie man dort mit Menschen umgeht. Da sieht man immer ganz genau, wen Gottschalk leiden kann und wen nicht. Dem werden ein paar Gäste hingesetzt, und die ignoriert er dann einfach. Dann dauernd dieses Getatsche! Er ist halt ein Selbstdarsteller.“

Zack, das saß! Gegenüber der „Bild“ bestätigt Zietlow ihre Aussagen, weist aber auch darauf hin, dass einige Passagen weg gelassen wurden. Etwa die, in der sie sagt, dass sie sich trotz allem „Wetten, dass …“ ohne Thommy gar nicht vorstellen kann.

Trotzdem eine heftige Verbalattacke, die Show-Titan Gottschalk natürlich nicht so auf sich sitzen lassen kann. Gegenüber der „Bild“ konterte der „Elder Statesman“ der deutschen TV-Unterhaltung süffisant: „Wäre ich überheblich, würde ich sagen, dass Frau Zietlow nicht hoch genug springen kann, um mir auf die Füße zu treten. Wäre ich eitel, würde ich sagen, dass die Texte von Frau Zietlow eh ihr Mann schreibt und ich damit leben kann, dass der mich nicht mag. Aber so wie ich bin, sag ich dazu gar nichts.”

Da müssen wir uns wohl auf einen neuen TV-Zickenkrieg einstellen …

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