Von Mark Read 2
Godoj im Promipool-Interview

Thomas Godoj: "In Deutschland gibt es zu viel Schubladendenken"

Am 31. Mai erscheint das neue Album von Thomas Godoj, "Männer sind so". Im Interview mit Promipool sprach der frühere DSDS-Gewinner nicht nur über sein neues Werk und das witzige Video zur ersten Single, sondern auch über seine Castingshow-Vergangenheit und natürlich das Champions-League-Finale am 25. Mai.


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Promipool: Nervt es dich eigentlich, dass du trotz einer beeindruckenden eigenen Karriere von der Öffentlichkeit immer noch hauptsächlich als DSDS-Sieger 2008 wahrgenommen wirst?

Thomas Godoj: Ich glaube, dass es bei uns ein zu krasses Schubladendenken gibt. Aber es steht halt in meinem Lebenslauf, und so wird es auch bleiben, bis ich eines Tages in der Kiste lande. Ich steh' aber dazu. Es war in jedem Fall eine Erfahrung und ich kann viel über „Pro und Contra“ erzählen.

Promipool: Was sind denn deine positivsten und negativsten Erinnerungen an DSDS?

Thomas Godoj: Also, positiv ist natürlich, dass man in die Medienwelt hineinwächst. Man erhält ein gutes Training, was Medien angeht. Auch war es toll, mit einer fantastischen Liveband im TV aufzutreten. Heutzutage ist das ja leider nicht mehr so, dass live gespielt wird, speziell nicht in dieser Sendung. Außerdem konnte man sich dort einfach gut präsentieren.

Promipool: Du hast DSDS also als Sprungbrett genutzt?

Godoj: Genau. Aber was die ganze Maschinerie drum herum angeht, gibt es natürlich viel contra. Aber so ist das nun mal in diesem Geschäft.

Promipool: Die Quoten bei DSDS gehen ja seit einiger Zeit bergab ...

Godoj: Ja, ich glaube, das ganze Casting-Thema ist ausgereizt, von jeder Seite.

Promipool: Um noch einmal auf dein neues Album zurück zu kommen: Es wird auch wieder eine Tour durch ganz Deutschland geben. Was erwartest du dir davon?

Godoj: Ich freue mich vor allem darauf, diese Songs, die wir jetzt entwickelt haben, endlich mal live zu spielen. Es wird toll, das Feedback zu spüren, wie es live rüberkommt – und es wird gut rüberkommen, wenn ich mir unsere Proben anhöre. Das wird eine Setlist geben, auf die man sich wirklich freuen kann.

Promipool: Auf deinem neuen Album singst du einmal, dass niemand weiß, wie die Zukunft wird. Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Godoj: Man weiß tatsächlich nicht, was die Zukunft bringt (lacht). Aber ich versuche natürlich, das, was ich jetzt habe, aufrecht zu erhalten. Es kann ruhig so weitergehen.

Promipool: Zu guter Letzt: Wem drückst du als Ruhrpott-Rocker die Daumen für das Champions-League-Finale am 25. Mai in Wembley?

Godoj: Also, ich gucke sehr gerne Fußball. Zwar nicht immer jedes Bundesligaspiel, aber auf jeden Fall Länderspiele und Turniere. Dieses Finale ist natürlich extrem interessant, weil es zwei deutsche Mannschaften sind, die sich europaweit behaupten werden … und ich hoffe, dass Dortmund gewinnt (lacht). Für den Ruhrpott!

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