Von Nils Reschke 0
Regeln der Show

„The Winner is ...“: So wird über Sieg und Niederlage entschieden

64 Music-Acts in acht ganz unterschiedlichen Kategorien: Wie konkret soll das funktionieren? Promipool.de hat sich das Regelwerk der neuen Show „The Winner is ...“ genau angeschaut und verrät hier die wichtigsten Regeln.


Im Grunde genommen ist es ja kein richtiges Casting, denn die 64 Music-Acts wurden vorab schon ausgewählt. Acht Kategorien mit jeweils acht Acts, je zwei von ihnen treten im direkten Duell, den Battles gegeneinander an. In der Vorrunde werden somit vier Shows mit jeweils acht Battles ausgetragen, insgesamt also in der Vorrunde 32 Battles und 64 Acts. Während Juror und Musikexperte Mousse T. sowie 100 Jurymitglieder sich nun bei jedem Battle entscheiden, wer besser war (ein Unentschieden ist aufgrund 101 Stimmen also nicht möglich) sind erst einmal die Kandidaten dran. Wie gut war ich? Wie stark war der Konkurrent? Der Nervenkitzel steigt.

Ohne zu wissen, wie das Juryurteil ausfällt, müssen die Kandidaten entscheiden: Nehmen sie eine Geldsumme, die von Runde zu Runde steigt, und hören auf. Oder vertrauen sie auf sich und ihr Talent und stellen sich dem Urteil der Jury. Wer das Geld will, scheidet aus. Der andere Kandidat des Battles ist automatisch weiter. Wollen bei weiter um den Ruhm und die eine Millionen Preisgeld kämpfen, entscheidet die Jury über das Weiterkommen. Um die Spannung noch etwas zu steigern, hat jeder Kandidat pro Battle einmal auch die Gelegenheit, einen der Jurymitglieder zu befragen, für wen er abgestimmt hat – was natürlich auch in die Irre führen kann, denn dieses Mitglied ist nur eines von 101. Die Zuschauer-Jury bleibt übrigens stets in allen Shows die gleiche.

In den vier Shows der Vorrunde winkt ein Preisgeld beim vorzeitigen Ausscheiden von 5.000 Euro. In den beiden Viertelfinals winken 10.000, im Halbfinale sogar 15.000 Euro. In der ersten Runde der großen Finalshow sind es dann für jeden der letzten acht Musik-Acts 25.000 Euro, für die letzten vier Acts sind bei einer Aufgabe so kurz vorm Finale 50.000 Euro. Dann folgt der finale Kampf um eine Millionen Euro. Jetzt gibt es kein Zurück mehr für die beiden besten Kandidaten. Der Nervenkitzel besteht natürlich auch darin, dass Kandidaten weiterkommen können, obwohl sich die Jury anders entschieden hat. Eben dann, wenn der Konkurrent lieber das Geld nimmt. Keine Angaben macht der Sender allerdings darüber, was passiert, sollten beide Musik-Acts auf das Geld verzichten. Möglich wäre, dass es weitere Battles geben wird für die eigentlich ausgeschiedenen, oder dass die höchste Punktzahl der Unterlegenen dann zählt.


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