Von Mark Read 1
Interessanter Start

"The Voice of Germany": So lief die Auftaktfolge

Gestern zur Prime Time lief die erste Folge von "The Voice of Germany" auf ProSieben. Und die hatte es gleich in sich: Erst sang die hochkarätig besetzte Jury selbst einen tollen Song, dann durften die Kandidaten ihre Stimmen unter Beweis stellen. Einige der Performances waren dann auch wirklich großartig.


Das Konzept von "The Voice of Germany" ist auf jeden Fall interessant. In sogenannten "Blind Auditions" müssen die angehenden Sänger die mit dem Rücken zu ihnen sitzende Jury von ihrem Talent überzeugen. Sobald sie einen Beitrag überzeugend finden, drücken Nena, Xavier Naidoo, Rea Garvey oder The BossHoss dann einen Buzzer, und der Kandidat ist weiter.

Einige der gestern gezeigten Anwärter stachen besonders hervor: Etwa Sharron Levy, die mit ihrer Akustikgitarre ein ergreifendes Cover von Alicia Keys' "Fallin'" zum Besten gab. Vor allem Nena zeigte sich von der kraftvollen Stimme der Sängerin absolut begeistert. Josef Prasil sang eine schöne Fassung von "Hey There Delilah" (Plain White T's). Xavier Naidoo drückte schon nach wenigen Takten den Buzzer und versetzte Mutter und Schwester des Kandidaten in Jubelstürme. Dominic Sanz musste mit seiner Version von Kings of Leons "Use Somebody" zittern, da es etwas dauerte, bis endlich der erlösende Buzzer kam.

Gescheitert ist hingegen übrigens der ehemalige Soap-Star Sebastian Deyle. Der 33-jährige ehemalige Darsteller in "Marienhof" hatte sich unter die Talente gemischt und wollte als Sänger eine neue TV-Karriere starten. Doch daraus wurde nichts, die Jury zeigte Deyle die kalte Schulter.

Insgesamt war die Auftaktfolge der neuen Castingshow durchaus unterhaltsam. Das Juryteam muss sich zwar noch etwas aufeinander einspielen, doch "The Voice of Germany" hat definitv Potenzial. Heute Abend um 20:15 Uhr zeigt SAT.1 die nächste Folge.

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