Von Mark Read 0
Früher bei Milli Vanilli

"The Voice of Germany": Ray Horton reißt die Jury von den Sitzen

Gestern zeigte ProSieben die vorletzte Folge der "Blind Auditions" der Castingshow "The Voice of Germany". Ganz am Ende der Sendung sorgte ein Sänger für Begeisterung bei der Jury - alle wollten Ray Horton haben.


Rayland, kurz Ray Horton sorgte am Ende der gestrigen Folge von "The Voice of Germany" noch einmal für echte Gänsehaut. Der 41-jährige Amerikaner dürfte den wenigsten namentlich bekannt sein, dabei hat er mit seiner Stimme schon mehrere Millionen Platten verkauft. Er war die Stimme bei Milli Vanilli, der Popgruppe, die Anfang der 1990er riesige Erfolge feierte, bis herauskam dass die beiden Frontmänner gar nicht selbst sangen, sondern alles von Band kam. Doch Ray Horton kann singen - und wie.

Der in Nürnberg lebende Soul-Man schmetterte eine einzigartige Version von "You Make it Real". Schon bei den ersten Tönen blickten die Coaches, die wie gewohnt mit dem Rücken zum Kandidaten saßen, beeindruckt drein. Binnen weniger Sekunden drückten alle vier fast gleichzeitig auf den Buzzer. Alle wollten den Mann hinter dieser Wahnsinns-Stimme sehen. Und genau das war für Ray ein Problem. Denn wie er hinterher erzählte, wollte er eigentlich zu dem Coach ins Team gehen, der sich als erster umdreht. Nun waren es alle vier fast gleichzeitig.

Kaum hatte Rayland seine großartige Performance beendet, ging das Wettbieten der Coaches los. Nena, The BossHoss, Rea Garvey und Xavier Naidoo überboten sich mit Lobpreisungen auf den Sänger. Sascha von The BossHoss verließ gar kurzzeitig seinen Stuhl, um sich im Sprint einen Cowboyhut zu holen und ihm auf der Bühne Ray zu schenken. Dabei stürzte der Coach bei der letzten Treppenstufe und fiel direkt vor Ray auf den Boden. Doch selbst dieser Körpereinsatz nutzte The BossHoss am Ende nichts - denn Ray entschied sich für seinen Namensvetter Rea Garvey. Der konnte sein Glück kaum fassen und brach in laute Jubelschreie aus.

Keine Frage, "The Voice of Germany" ist zwar noch in einer frühen Phase, doch wir dürften gestern einen der Topfavoriten auf den Sieg gesehen haben.


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