Von Mark Read 0
Dritte Folge

"The Voice of Germany": Kim Sanders begeistert die Jury

Bei der gestrigen Folge von "The Voice of Germany" zeigten sich wieder einige starke Stimmen der TV-Öffentlichkeit. Bei manchen Kandidaten konnte die Jury ihre Begeisterung genauso wenig verbergen wie die Zuschauer im Studio. Dabei traten nicht nur gestern Sänger auf, die durchaus schon Erfahrung im Musikgeschäft haben.


So zum Beispiel die 42-jährige Kim Sanders, die Anfang der 1990er mit Culture Beat einige Hits hatte. Früher machte sie platten Eurodisco-Umpf-Umpf, heute will sie als Künstlerin ernst genommen werden. Und wie! Die gebürtige Amerikanerin schmetterte eine tolle Version von "You Gotta Be", bei der den Jurymitgliedern Nena, Xavier Naidoo, Rea Garvey und The BossHoss sprichwörtlich die Münder offenstanden. Schon nach wenigen Takten des Lieds drückte Xavier Naidoo den Buzzer, die anderen folgten mehr oder weniger schnell. Die Powerfrau hatte die Qual der Wahl – und entschied sich für die andere Powerfrau Nena.

Auch Arcangelo und Vini, die beide schon beim "Tarzan"-Musical mitwirkten, legten tolle Auftritte hin. Sie kamen beide weiter, wenn auch in unterschiedlichen Teams. Man sieht: "The Voice of Germany" zieht nicht nur Freaks und Nerds an, die glauben, sie haben eine tolle Stimme, sondern auch wirkliche Talente, die schon Erfahrungen im Showgeschäft hatten. Das ist sicher einer der Gründe, warum die Show so gut ankommt.

Einige der Jury-Teams sind schon gut gefüllt, und es wird interessant sein zu sehen, ob sich die Jurymitglieder bei den letzten "Blind Auditions" taktisch geschickt anstellen, um ihre 16 Plätze noch sinnvoll zu vergeben. Wir freuen uns auf die nächste Ausgabe von "The Voice of Germany" heute Abend um 20:15 Uhr auf SAT.1.


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