Von Julia Bluhm 0
Umgang mit gescheiterten Talenten

„The Voice of Germany”: Fans sauer wegen dieser Änderung

Andreas Bourani, Yvonne Catterfeld und Samu Haber sitzen in der diesjährigen Jury von „The Voice of Germany”

Andreas Bourani, Yvonne Catterfeld und Samu Haber sitzen in der diesjährigen Jury von „The Voice of Germany”

(© Yvonne Catterfeld / Facebook)

Gestern Abend startete die Castingshow „The Voice of Germany” in die sechste Runde. Zwar glänzte der Staffelstart mit guten Einschaltquoten, dennoch waren viele Fans verärgert. Eine Änderung löste ganz besonderen Unmut bei den Zuschauern aus.

Am Donnerstagabend begann die sechste Staffel der beliebten Musik-Show „The Voice of Germany”. Seit fünf Staffeln erfreut sich die Sendung großer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen der freundlichen und lockeren Jury.

In diesem Jahr sitzen Samu Haber (40), Yvonne Catterfeld (36), Smudo (48) und Michi Beck (48) von den Fantastischen Vier und Andreas Bourani (32) in der Jury. Doch nicht die leicht veränderte Jury sorgte für Unmut bei den Zuschauern.

Seit diesem Jahr bleiben die Stühle abgewandt, wenn die Kandidaten bei den Blind-Auditions stimmlich nicht überzeugen können. Normalerweise drehten sich die Coaches nach den Auftritten um - auch wenn der Teilnehmer nicht weitergekommen ist - und gaben konstruktive Kritik. Genau wegen dieser herzlichen Behandlung liebten die Zuschauer die Sendung. Gestern machten die Fans ihrem Unmut via Twitter Luft. Auf dem sozialen Netzwerken konnte man Tweets wie „Traurig, dass die ‚Loser' jetzt durch Missachtung gestraft werden” lesen und ein anderer Fan nannte die Änderung „unhöflich und gemein”.

ProSieben erklärt die Änderung ebenfalls in einem Tweet. „Das ist eine weltweite Veränderung. Dadurch bleibt mehr Zeit für die Sänger, die in die nächste Runde kommen.“ Ob das die Zuschauer wirklich beschwichtigen kann, bleibt unklar.

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