Von Daniel Schulz 2
Vier Talente sind weiter

The Voice of Germany: Das sind die Finalisten

In Halbfinale der Castingshow "The Voice of Germany" ging es am gestrigen Freitagabend richtig zur Sache. Zum ersten Mal standen die noch übrig gebliebenen acht Halbfinalisten mit einem eigenen Song auf der Bühne und konnten sowohl die Jury als auch das Publikum begeistern.


Kim Sanders sorgte nach ihren Performances zu den Songs "Killing Me Softly" und "Empire State Of Mind" aus den letzten Shows mit ihrem eigenen Lied erneut für Gänsehaut bei den Zuschauern. Die 43-jährige Frankfurterin brachte aber auch Coach Rea Garvey mit ihrer Ballade "Haunted" zum Weinen und konnte sich im Battle gegen Sharron Levy durchsetzen, die mit einer Rocknummer ebenfalls gut beim Publikum ankommen konnte.

Im Duell zwischen dem Nordlicht Ole und Ivy Quainoo hatte der sympathische Sänger bereits eine Vorahnung, dass er wohl keine Chance gegen seine Teamkollegin haben würde. Die 19-jährige Ivy Quainoo konnte nämlich nicht nur Ole mit ihrem selbst komponierten Song "Do You Like What You See" vom Hocker reißen. Die Zuschauer waren von dem Song, der durchaus das Potenzial zur Titelmusik des nächsten "James Bond"-Films hätte, vollauf überzeugt und stimmten wie auch die Coaches "The BossHoss" für die junge Abiturientin.

Nach dem Ausscheiden des exzentrischen Percival Duke aus dem Team von Rea Garvey mussten sich Michael Schulte und Jasmin Graf im Halbfinale der Castingshow duellieren. Dabei konnte der Youtube-Star Michael Schulte mit seinem Lied "Carry Me Home" mehr Akzente bei den Zuschauern setzen als seine Konkurrentin. Im darauf folgenden Battle der beiden Talente wirkten sie etwas verkrampft, weshalb die Zuschauer keine leichte Entscheidung hatten. Letztendlich riefen aber rund 54 Prozent für Michael Schulte an, sodass es für die Leipzigerin Jasmin Graf nun das Aus bedeutete.

Das letzte Duell des Abends wurde mit Spannung erwartet. Im Team von Coach Xavier Naidoo waren noch Max Giesinger und Mic Donet vertreten, die sich nun beweisen mussten. Der Karlsruher Max Giesinger startete wie auch Mic Donet bei den eigens komponierten Songs etwas schwach. Jedoch fanden beide Talente in ihr Lied und beeindruckten letztendlich Zuschauer und Jury. Doch Coach Xavier Naidoo stimmte mit 65 zu 35 Prozent für Max. Beim Voting der Zuschauer lag Mic Donet leicht vor Max, doch es reichte somit nicht für das Finale. Max Giesinger ist unter den letzten vier! Trotzdem steht Mic Donet die wahrscheinlich größte Zukunft aller bisher ausgeschiedenen Kandidaten bevor. So meinte Xavier Naidoo, dass die bis dato unveröffentlichte Platte des Sängers Grammy-würdig sei. Ein Kompliment, das zahlreiche Produzenten aufhorchen lassen müsste, um Mic Donet in der Zukunft eine Chance zu geben.

Das Finale

Somit schickt jedes Jury-Mitglied seinen letzten Kandidaten für den Titel "The Voice of Germany" ins Finale der Show. Am kommenden Freitag sind die vier Talente der Coaches im Sat.1 ab 20:15 Uhr zu sehen. Die Songs der Talente stehen übrigens zum Download bereit und zählen bereits jetzt als Wertung für das Voting im Finale.


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