Von Mark Read 0
Australische Kult-Band

The Cat Empire bringen Lust und Laune nach München

Egal, wie das Wetter draußen aussieht: Wo The Cat Empire auftreten, herrscht Sonnenschein und gute Laune. Seit über zehn Jahren laden die Australier weltweit die Massen zum Tanzen ein. Auf der Tour zum aktuellen Album taten sie dies gestern auch im herbstlich-nassen München.

The Cat Empire in München am 2. November

The Cat Empire sind live unschlagbar

(© Getty Images)

Man weiß gar nicht, was bei The Cat Empire das sympathischste Markenzeichen ist. Vielleicht Haupt-Sänger und Trommler Felix Riebl (32), der sich als Halb-Österreicher an charmant-schüchternen Deutschen Ansagen versucht? Oder ist es die geballte Energie von Trompeter und Co-Sänger Harry James Angus (31)? Oder doch einfach die Musik - diese mitreissende Mischung aus Funk, Soul, Jazz, Hip-Hop und R'n'B?

Egal, für was man sich entscheidet - niemand kann bestreiten, dass The Cat Empire zu den besten Live-Bands überhaupt zählen. Und das bereits seit über zehn Jahren. Anfangs noch ein Geheimtipp, hat sich die Band aus Melbourne längst auch außerhalb von "Down Under" eine große Anhängerschaft erspielt.

Ein Querschnitt aus fünf Alben begeistert die Fans

So überraschte es kaum, dass die Münchener Tonhalle mit mehreren tausend Zuhörern rappelvoll war, als die Australier gestern auf der Tour zum neuen Album "Steal the Light" vorbeischauten. Natürlich standen die Lieder von der neuen Scheibe im Mittelpunkt der kraftvollen Liveshow. Doch die Fans bekamen auch Klassiker wie "Sly", "The Wine Song" oder "Hello" zu hören.

Als dann ganz am Ende der ersten Zugabe das großartige "The Chariot" erklang, lag sich die Halle kollektiv in den Armen, um mitzusingen: "Our weapons are our instruments / made from timber and steel". Ein Aufruf zum Frieden, zur Brüderlichkeit und vor allem zum kollektiven Abtanzen über diesen anziehenden Reggae-Soul-Beat.

Einigen wir uns einfach darauf: The Cat Empire sind deshalb so sympathisch, weil sie sympathisch sind. Weil ihre Musik unnachahmlich gut ist. Weil sie den Spaß am Leben vermitteln. Weil sie sich nicht verstellen. Und weil sie sympathisch sind.


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