Von Stephanie Neuberger 0
Die junge Carrie

"The Carrie Diaries": Nein, danke

In "The Carrie Diaries" wird das Leben der jungen Carrie Bradshaw im Teeniealter gezeigt. Der erste Trailer ist für mich als Fan von "Sex and the City" ernüchternd. Für mich steht fest, dass Sarah Jessica Parker für mich die wahren und einzige Carrie Bradshaw bleiben wird.


Lange wurde darüber spekuliert, ob die „Carrie Diaries“, die die Jugend der Kultfigur Carrie Bradshaw behandeln, als Serie verfilmt werden. Mittlerweile haben die Dreharbeiten begonnen und seit ein paar Tagen gibt es den ersten Trailer. In der Hauptrolle als Carrie ist AnnaSophia Robb zu sehen. Als Teenie, bevor the City und bevor Mr. Big. Auch noch bevor Miss Bradshaw Kolumnistin war und ihre drei Freundinnen, Miranda, Charlotte und Samantha, kennengerlernt hat.

Ich bin ein glühender Fan von „Sex and The City“. In meinem Regal stehen alle Folgen der gesamten Serie als DVD sowie beide Filme. Obwohl ich zugeben muss, dass „Sex and the City 2“ nicht an den ersten Film oder die Serie herankommen konnte, bin ich Fan der ersten Stunde und kenne Szenen sogar auswendig. Allerdings war ich kein Fan davon, dass „The Carrie Diaries“ verfilmt werden sollen und nach dem ersten Trailer weiß ich, dass sich meine Meinung dazu auch nicht ändern wird. Vielleicht mag es daran liegen, dass für mich immer Sarah Jessica Parker Carrie Bradshaw ist und bleiben wird oder daran, dass ich nicht die Zielgruppe der Serie bin. “Ich weiß, dass jeder ‘The Carrie Diaries’ mit ‘Sex and the City’ vergleichen wird, aber wir werden das nicht machen. Die Sendung ist eher für meine Generation, auch wenn sie in den 80ern spielt“, erklärte AnnaSophia Robb in einem Interview. Wie sie richtig feststellt, wird die Serie um einen Vergleich mit der berühmten Vorlage nicht herum kommen. Und im ersten Vergleich fällt sie gnadenlos durch. Zumindest bei mir. Sehr wahrscheinlich weil ich aus dem Alter der Teenieserie längst herausgewachsen bin und Gespräche über die erste Liebe langweilig finde. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass junge Mädchen, die „Sex and The City“ nie gesehen haben, weil sie damals Kinder waren, „The Carrie Diaries“ durchaus mögen könnten.

Alle, die wie ich das Original ehren und schätzen, werden die Story der junge Carrie wohl weniger toll finden. Einzig die Mode der 80er Jahre, immerhin spielt die neue Serie in dieser Zeit, könnte Erinnerung wecken.

Für mich bleibt „Sex and the City“ mit Sarah Jessica Parker die einzig wahre Serie um das Leben von Carrie Bradshaw. Im Januar 2013 soll die neue Sendung in Amerika anlaufen. Wann wir sie in Deutschland zu sehen bekommen, steht ohnehin in den Sternen. Auch wenn es der eine oder andere vielleicht für vorschnell halten mag, weiß ich jetzt schon, dass ich garantiert nicht einschalten werde!


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