Von Stephanie Neuberger 0
Neuer Schauspieler

"The Amazing Spider Man": Alles neu beim Superhelden

In diesem Jahr sind Filme über Superhelden ein echter Renner im Kino. Nun kehrt der Spinnenmann in "The Amazing Spider Man" zurück auf die Leinwand. Diesmal spielt Andrew Garfield die Rolle des Peter Parker. Die Geschichte beginnt wieder von vorne, was mich ein wenig skeptisch macht.


Mein Wissen über Spiderman hält sich in Grenzen. Ich habe nie ein Comic über den Superhelden gelesen. Alles was ich weiß, habe ich aus den Spidermanfilmen. Bisher kannte ich nur Tobey Maguire als Spinnenmann und Kirsten Dunst als Jane, die seine große Liebe ist. Wie vielen bereits bekannt sein dürfte, erscheint nun ein neuer Film über den Helden. In „The Amazing Spider Man“ spielt Andrew Garfield die Rolle des Spinnen-Mannes. Auch seine Freundin heißt diesmal Gwen Stacy und wird von der zauberhaften Emma Stone verkörpert. Dass bekannte Rollen neu besetzt werden, ist nicht ungewöhnlich. Bei Batman oder James Bond ist dies schon unzählige Male passiert. Dennoch bin ich beim neuen Spidermanfilm etwas verwirrt, da die Story wieder dort einsetzt, wo der schüchterne Peter Parker zum Helden wird. Vielleicht haben Fans der Spinne, die auch die Comics gelesen haben, das Problem nicht, aber für mich ist die Neuauflage schwierig mit der bisherigen Story unter einen Hut zu bringen.

Im ersten Spidermanfilm habe ich gelernt, dass der junge Schüler beim Schulausflug von einer Spinne gebissen wird und somit die Kräfte bekommt. Außerdem weiß ich, dass er bei seiner Tante und seinem Onkel lebt. In „Amazing Spider Man“ fängt die Geschichte wieder beim jungen Peter an. Der Film geht an die Anfänge des Superheldens zurück und klärt ein paar Geheimnisse auf. Peter Parker besucht auch die High School und lebt bei seinem Onkel Ben (Martin Sheen) und Tante May (Sally Field), aber er ist nicht in die Nachbarstochter Jane verliebt. Im neusten Streifen setzt sich Spiderman mit der Frage auseinander, was mit seinen Eltern passiert ist. Als er einen Aktenkoffer seines verschwundenen Vaters findet, stellt er Nachforschungen an. Seine Recherchen führen ihn zur Firma Oscrop, die einem schon im ersten Film mit Maguire in einem anderen Zusammenhang begegnet ist. Dort trifft er auf den ehemaligen Partner seines Vaters. Im Labor wird Peter Parker von der genveränderten Spinne gebissen, die ihn zu Spiderman macht.

Außerdem spielt die Liebe im neusten Kinofilm eine wichtige Rolle. Andrew Garfield und Emma Stone harmonieren als Paar sicherlich hervorragend. Das mag daran liegen, dass es während der Dreharbeiten zwischen den beiden auch privat gefunkt hat. Die Chemie des Paares dürfte also stimmen.

Ich bin mir sicher, dass „The Amazing Spider Man“ großartig ist und der Titel hält, was er verspricht. Dennoch bin ich als „Spiderman“-Laie noch etwas skeptisch, ob ich die frühere Geschichte mit der neuen zusammenbringen kann. Eine Chance bekommt der Film, der am 28. Juni in die Kinos kommt, aber von mir.


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