Von Mark Read 0
Möhrings "Tatort"-Debüt

"Tatort": Wotan Wilke Möhring im direkten Vergleich mit Til Schweiger

Gestern Abend lief der erste "Tatort" mit Wotan Wilke Möhring, dem zweiten neuen Hamburger Ermittler neben Til Schweiger. Klar, dass sich Möhrings erster Fall "Feuerteufel" an dem umstrittenen Debüt von Schweiger messen lassen muss.


Im März feierte Til Schweiger sein Debüt als "Tatort"-Ermittler mit einer Traumquote, aber teilweise vernichtenden Kritiken. Schon in seinem ersten Fall begegnete Schweiger in einer witzigen Szene auf der Toilette des Hamburger Präsidiums einem anderen neuen Ermittler, Wotan Wilke Möhring. Der hatte gestern seinen ersten Fall als Kommissar Torsten Falke.

"Feuerteufel", so der Name des Filmes, konnte zwar nicht an die Mega-Quote von über 12 Millionen Zuschauern herankommen, die Schweiger verbuchen konnte. Trotzdem sind 10 Millionen Zuschauer immer noch sehr stark, und auch bei den Kritikern scheint Möhrings Stil wesentlich besser anzukommen.

Es gab weniger Actionszenen und weniger Geballer als im Schweiger-"Tatort". Es floss weniger Blut und statt Schimpfworten gab es bei Möhring eher subtile Gesellschaftskritik. Auch die Ermittlerfigur von Thorsten Falke selbst war vielschichtiger gestaltet. Außerdem scheint die Chemie mit Co-Ermittlerin Katharina Lorenz (Petra Schmidt-Schaller) zu stimmen.

Insgesamt gibt es in Hamburg jetzt zwei gegensätzliche Charaktere, die mit ihren Fällen für viel Spannung und Stimmung in der Hansestadt sorgen dürften. Wir sind gespannt auf die zweiten Fälle von Nick Tschiller und Thorsten Falke.

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