Von Mark Read 0
Über 9 Millionen Zuschauer

"Tatort" aus Wien: Harter Stoff, großartige Quote

Das war gestern wohl einer der düstersten "Tatorte" seit langer Zeit. Der neueste Fall aus Wien mit dem Ermittlerduo Eisner/Fellner verlangte den Zuschauern einiges ab - doch dem Publikum scheint es gefallen zu haben. "Angezählt" bescherte den beiden ORF-Ermittlern ihre bisher beste Quote überhaupt.

Es ging um Prostitution, um mordende Kinder und um verbrannte Haut. Der gestrige "Tatort" aus Wien sparte nicht mit schockierenden Elementen und Gewalt. Der ORF-Krimi "Angezählt" mit den Ermittlern Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) war ohne Frage harter Stoff.

Nicht zuletzt, weil er auch zeigte, wie die harte Arbeit einer Ermittlerin wie Fellner psychisch zusetzen kann. Neben all der Brutalität und Hoffnungslosigkeit im Wiener Sexhandels-Milieu hatte die Folge auch viele Emotionen zu bieten.

Top-Quote für den ORF-"Tatort"

Ohne Frage war "Angezählt" eine der interessantesten und besten "Tatort"-Folgen seit langem. Das sah auch das Publikum so. Mit 9,43 Millionen Zuschauern sicherte sich die ARD den klaren Tagessieg am Sonntag und feierte eine großartige Quote. Wie "Blickpunkt : Film" berichtet, durfte sich Harald Krassnitzer noch nie über eine derart gute Quote in Deutschland freuen. Und er spielt den Ermittler Eisner nun immerhin schon seit 14 Jahren und in fast 30 Filmen.

An dieser Messlatte werden sich die weiteren Folgen nun messen lassen müssen. Nicht zuletzt ist bald der zweite Fall von Til Schweiger als Hamburger "Tatort"-Ermittler dran. Wir sind gespannt.


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