Von Mark Read 0
Bator rudert zurück

"Tagesschau"-Streit: Marc Bator will die Wogen glätten

Vor kurzem zogen dunkle Wolken am sonst so seriösen "Tagesschau"-Horizont auf. Der mittlerweile zu SAT.1 gewechselte Ex-Sprecher Marc Bator warf dem "Tagesschau"-Chefsprecher Jan Hofer Wortbruch vor, und der keilte zurück. Jetzt rudert Bator aber zurück.

Marc Bator

Marc Bator

(© Getty Images/wenn.com )

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In der vergangenen Woche trugen Ex-"Tagesschau"-Sprecher Marc Bator (40) und sein früherer Chef Jan Hofer (61) in aller Öffentlichkeit einen Streit aus. Es ging um Bators Abschied von der ARD - er ist mittlerweile zu den Nachrichten von Sat.1 gewechselt. In seiner letzten "Tagesschau"-Sendung wollte Bator eigentlich ein paar Abschiedsworte ans Publikum richten, was ihm laut eigener Aussage aber von oben untersagt wurde. Hofer hingegen behauptet, er hätte das sehr wohl gedurft, hätte aber darauf verzichtet.

Ein Wort gab das andere, und plötzlich bezichtigten sich beide Nachrichtenleute gegenseitig in Interviews der Lüge. Diese Wogen will Bator nun glätten. Diese Absicht verkündete er zumindest als Gast in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz.

"Ich weiß auch nicht, was da los ist. Ich glaube, da hat ein Wort das andere gegeben. Und das Schlimme ist: Wir haben nicht persönlich miteinander gesprochen", erklärte der 40-Jährige. "Ich glaube mal, wenn jetzt hier so wirklich die Wogen geglättet sind, dann rufe ich ihn auch an und frage mal: ,Was ist da los? Was habe ich falsch gemacht?´ Und dann bereden wir das von Mann zu Mann."

In einer Talkshow wollte er sich mit Hofer aber nicht treffen. Das Thema war seiner Meinung nach bereits öffentlich genug. Jetzt geht es darum, das Ganze diskret zu klären. Denn eines wollte Bator unbedingt noch einmal betonen: "Ich habe gerne bei der Tagesschau gearbeitet – und das 13 Jahre lang. Es hat mir einen Riesenspaß gemacht. Und die ARD hat mir Erlebnisse beschert in meinem Leben, die ich nie vergessen werde – im positiven Sinne."


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