Von Nils Reschke 0
Dschungelcamp 2012

Tag 12 im Dschungel: DJ Toni und seine Party People

Mimi-Momo verweigert Vaginas zum Lunch und muss gehen, Kim stopft tapfer Buschhirsch-Penis in sich hinein und darf bleiben. So einfach ist das manchmal im Dschungelcamp 2012 auf RTL. Sechs Kandidaten sind noch übrig. Drei müssen noch gehen. Die Spannung steigt. Wer erreicht das Finale?


Am Ende machte Radost Bokel einen entscheidenden Fehler, der ihr bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ den Kopf kostete. Nein, wir meinen nicht den Verzicht auf das Essen einer Vagina des Buschschweins, die sie lieber Kim in sich reinstopfen ließ. Im Dschungeltelefon, als alle Kandidaten noch einmal die TV-Zuschauer animieren durften, für die Promis anzurufen, unterlief Mimi-Momo der verheerende Fauxpas: „Ruft an für mich, damit ich auch für Jazzy hier weiter kämpfen kann.“ Für Jazzy? Gewiss nicht, liebe Radost. Und somit war die Zeit für die, die einst gegen die Zeit-Diebe kämpfte, abgelaufen. Am zwölften Tag im RTL-Dschungelcamp musste Radost Bokel die Koffer packen.

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Zuvor nahm sie aber noch schnell Kim Gloss mit zur Prüfung, dem Dschungel-Imbiss. Sechs Kandidaten – darunter auch sie selbst – hatten für Radost gestimmt. Nur einer wollte lieber „Rado“ bei der Prüfung sehen. Aber Ailtons Wunsch wurde nicht erhört. Stattdessen übte sich Kim zunächst tapfer im Kauen und Schlucken von Vaginas und einem Penis der Buschtiere. Nur die Frikadelle aus Kakerlaken und Mehlwürmern war ihr dann doch ein wenig zu mächtig. Aber das Küken und das Bambi sammelten immerhin vier Sterne für ihre hungrigen Weggefährten. Und während sie noch so in sich hineinstopften, tat Jazzy es ihnen gleich, indem sie als allererstes in Freiheit einen Fast-Food-Imbiss ansteuerte. Ihre Zigaretten freilich hatte sie vor dem Auszug freilich nicht hergeschenkt – stattdessen schnell mal lieber selbst geraucht. Wie war das noch mit ihrer Kritik an Mama Ramona, die ihre Zichten nicht im Camp lassen wollte?

Es könnte dennoch alles so schön sein im Dschungelcamp 2012, wenn da nicht der Regen wäre. Doch irgendwie lassen sich die Bewohner davon nicht herunterziehen. Stattdessen macht Ailton den Tanz- und Gesangslehrer mit brasilianischen Rhythmen: „Ailton is immer Bewegung“ - und das ganze Camp mutierte zu echten Party People. Bis auf Vincent natürlich: „Diese blöden Moves langweilen mich.“ Am Ende des Tages wurde es aber auch für unseren Schweizer Eisblock noch einmal ganz sentimental. Die Dschungel-Post traf ein und rührte alle Busch-Bewohner mehr oder minder zu Tränen dank der herzensguten Worte ihre Liebsten. Selbst Ailton sprüht wieder voller Tatendrang, denn Gattin Rosalies Schimpftiraden blieben aus. Da kann der Kugelblitz jetzt ja ganz beruhigt durchstarten: „Is wie Fußball, is auch Spiel. Ailton immer gewinne.“

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