Von Nils Reschke 0
Dschungelcamp 2013

Ta, Dickie! Der bewegende Abschied von Moderator Dirk Bach

Der Auftakt zur siebten Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ war mehr als gelungen. Es ging richtig ans Eingemachte, es wurde auch viel gelacht. Doch da war auch ein Moment, der uns alle kurz innehalten ließ.


Als sich die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich um exakt Mitternacht live aus dem australischen Dschungel das erste Mal verabschiedeten, beteuerte Hartwich, es sei für ihn „eine Ehre“ gewesen. Und „Missy“ ergänzte noch schnell: „Daniel, du bist gar nicht so scheiße, wie die anderen immer sagen.“ Dann wandte sich Zietlow ein letztes Mal ans Publikum: „Und das, was war, ist ganz tief in meinem Herzen und kann mir niemand mehr nehmen.“ Ein letzter Gruß also an den im Oktober verstorbenen Moderator Dirk Bach. RTL spielte keinen gewöhnlichen Abspann, sondern zeigte Bach noch einmal in seinen schönsten Szenen mit Sonja Zietlow im Dschungel.

Am Ende stapfte er in seiner gewohnten Art auf der großen Brücke davon in ein weißes Licht und mit den Worten „Ta, Dickie“ verabschiedete sich das Team vom Dschungelcamp endgültig vom beliebten Moderator. „Ta“ ist australischer Slang für „Thank you“, danke. Und so endeten die ansonsten heiteren fast drei Stunden mit einer Träne im Knopfloch sehr bewegend. Wer aufmerksam den Start der Staffel beobachtet hatte, dem dürfte auch aufgefallen sein, dass Sonja Zietlow schon in der Anfangssequenz einen stillen Gruß an Dirk Bach geschickt hatte.

Als die beiden nämlich über die wankende Brücke marschierten, fragte Daniel Hartwich: „Warum gehen wir eigentlich nicht nebeneinander?“ Zietlow antwortete: „Na weil die Brücke zu eng ist.“ Aber da ist ihr neuer Moderatorenkollege schon vorbeigehuscht – sehr zur Verwunderung von „Missy“. Mit Bach wäre das natürlich nicht gegangen. Und als sie das Baumhaus erreicht haben, meinte Zietlow zum forschen Hartwich: „Na gut, weil du so traurig schaust, darfst du ausnahmsweise auf Dirks Platz sitzen.“ So ganz ist Dirk Bach eben nicht verschwunden, sondern immer noch unter uns. Doch ein Respekt gebührt auch seinem Nachfolger und der Produktion: Daniel Hartwich hat seine Sache toll gemacht, RTL hat Dirk Bach einen würdigen Abschied bereitet. Um Meilen würdiger, als es noch beim Deutschen Fernsehpreis der Fall gewesen war.


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