Von Nils Reschke 0
Hamburg

Sylvie und Rafael van der Vaart verzücken die Hansestadt

Was die Beckhams auf der Insel, sind die van der Vaarts in Hamburg: ein glamouröses Paar, beide erfolgreich in ihrem jeweiligen Job und ständig in den Medien präsent.


Doch Sylvie und Rafael van der Vaart unterscheiden auch Dinge von Victoria und David Beckham. Denn im Gegensatz zum britischen Pärchen sind die Niederlände echte Stars zum Anfassen mit – wenn überhaupt – nur ganz wenigen Allüren. Sie identifizieren sich vollauf mit ihrer Wahlheimat im hohen Norden der Republik, zählen nicht nur zu den bekanntesten, sondern eben auch zu den beliebtesten Hamburger. Dass man die beiden einmal hautnah und aus nächster Nähe beim Bäcker trifft? Nicht ausgeschlossen! Sylvie postet zudem immer fleißig Neuigkeiten auch privater Natur auf Twitter. Die van der Vaarts sind in aller Munde.

Der Fußball-Bundesligist Hamburger SV tat gut daran, sich finanziell mächtig zu strecken, um Rafael van der Vaart wieder zurück an die Elbe zu lotsen. Auch wenn der niederländische Superstar zuletzt verletzt pausieren musste: In die Hansestadt hielt wieder der Glamour Einzug. Spielerisch war van der Vaart sowieso ein Gewinn. Optisch hält Ehefrau Sylvie allen Vergleichen stand, was sie erst kürzlich durch Werbung für Reizwäsche eindrucksvoll demonstrierte. Die Medien freuen sich, die HSV-Fans und die Hamburger Mitbürger ebenfalls. Gepriesen sei Investor Klaus-Michael Kühne, der dem klammen Hamburger SV mit einem beträchtlichen Darlehen aushalf, damit die 13 Millionen Euro Ablöse auf die Insel nach England zu Tottenham Hotspur fließen konnten. Die van der Vaarts sind seitdem eine gelungene Symbiose aus Erfolg und Sympathie in der Glitzerwelt der Stars. Ohne Frage eines der Paare des Jahres 2012.

Beliebt sind die van der Vaarts auch bei den Kollegen. So sagt HSV-Torhüter Rene Adler etwa: „Rafael hat einen tollen Charakter, eine ganz besondere Mentalität. Und er ist offen und ehrlich.“ Damit der derzeit noch angeschlagene Nationalspieler der Niederlande rechtzeitig zum Rückrundenauftakt fit wird, verzichtete er jüngst sogar auf den Winterurlaub. Er wolle die Mannschaft eben immer mitreißen, ließ Rafael alle wissen – und ging mit bestem Beispiel voran. Kein Wunder also, dass die Nummer 23 beim HSV auch bei den Fantrikots alles andere als ein Ladenhüter war. Weit mehr als zehntausend Stück wechselten seit September den Besitzer. Alle sind vom „VDV-Fieber“ in Hamburg infiziert.


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