Von Daniel Schulz 1
Stromberg kein Kumpel

"Stromberg": Christoph Maria Herbst mag seine eigene Rolle nicht

Christoph Maria Herbst denkt, dass er selbst mit seinem Seriencharakter nicht gut klar kommen würde. Heute geht der Schauspieler mit seiner Serie "Stromberg" in die 5.Staffel. Mit der Person, welche er in der Serie spielt, könne er aber im echten Leben nicht viel anfangen.


"Nicht zwingend - und wenn, dann nur aus dem egoistischen Grund, ihn als Studienobjekt zu missbrauchen. Als Kumpel käme er aber definitiv nicht in Frage", erzählte Herbst der Berliner Morgenpost. "Ich vermute, er wäre sowieso nur im halb angetrunkenen Zustand einigermaßen erträglich. Ich glaube, dass man spontan duschen möchte, nachdem er einem die Hand gegeben hat", gestand er weiterhin. Zudem sagte der 45-Jährige, dass er manche Witze von seiner Rolle des Strombergs zwar lustig finde, jedoch mit der Derbe seiner Aussagen nicht klar käme. "Der Stromberg ist herrlich politisch unkorrekt, ein fleischgewordener Stammtisch, wenn Sie so wollen. Sprüche wie: 'Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich respektiere Frauen - als Idee', um mal meinen Lieblingssatz aus der neuen Staffel zu zitieren, kämen mir als Christoph Maria Herbst allerdings nie über die Lippen." Für solche Sprüche sei er nicht "krank" genug, erklärt er lachend. Außerdem meinte der Schauspieler, dass ihm bestimmte Dinge, welche er am Set zu seinen Kollegen sagt, auch leid tun würden. So entschuldigt sich der Schauspieler vor einer Szene bei seinem Kollegen, was er als Stromberg gleich tun muss. "Aber wenn es denn so im Drehbuch steht, dann muss man es halt auch so machen", erklärt er.

Für Fans der ProSieben-Serie "Stromberg" hat das Warten auf die neue Staffel nun endlich ein Ende. Heute Abend zeigt PRO7 die erste neue Folge.


Teilen:
Geh auf die Seite von: