Von Mark Read 0

Sting – ist er doch käuflich?


Galt Sting in der Vergangenheit doch immer als Kämpfer für das Gute und die Gerechtigkeit ist er jetzt heftig in die Kritik geraten. Nun hat sein ehrenwertes Image bedeutende Kratzer bekommen. Doch Sting kann die Aufregung nicht verstehen.

Während der Kunst- und Modewoche in Usbekistan gab Sting ein Konzert. Die Gage, so munkelt man, war 2,3 Millionen hoch. Man störte sich daran, dass Usbekistan ein ehemaliger Sowjet Staat ist, der die Menschenrechte seiner Bürger mit Füßen tritt. Der Staat wird von Menschenrechtler als Diktatur geschmäht und von dem Präsidenten Islam Karimov, der mehr als umstritten gilt, gelenkt. Gulnara Karimova, die Tochter des Präsidenten, war die Organisatorin des Events. Man sah sie zusammen mit Sting in trauter Eintracht bei der Modenschau nebeneinander sitzen.

Während andere zum Boykott gegen den Staat aufrufen, versteht Sting diese harsche Kritik an seinem Auftritt nicht. Er selbst findet es mehr als kontraproduktiv, wenn man boykottieren würde.

Seine Fans sind mehr als irritiert über diese Aussage und über die Landeswahl seiner Konzertveranstaltung. Galt er doch stets als Kämpfer für Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit und gegen die Unterdrückung der Schwachen und Armen.

Was er sich wohl dabei gedacht hat? Oder war die Gage doch einfach zu verlockend, dass man darüber hinaus seine eigenen Ideale verkauft?

Warten wir es doch einfach einmal ab… wo das nächste Konzert stattfinden wird.


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