Von Mark Read 0
Nach Portugal-Spiel

Stimmen zum Spiel: Joachim Löw zufrieden, Mario Gomez glücklich

Es war ein hartes Stück Arbeit für das deutsche Team, doch am Ende stand unter dem Strich ein 1:0-Sieg gegen Portugal und damit ein erfolgreicher Start ins EM-Turnier. Kein Wunder, dass sich alle Beteiligten hinterher erleichtert zeigten.


Als der Schlusspfiff ertönte, waren alle Beteiligten zunächst einmal eines, nämlich erleichtert. Der 1:0-Sieg der deutschen Mannschaft beim EM-Auftakt gegen Portugal war kein Glanzstück, sondern ein echter Arbeitssieg. Entscheidender Mann war Torjäger Mario Gomez, der nach 73 Minuten eine abgefälschte Flanke von Sami Khedira ins Tor köpfte. Der Stürmer von Bayern München hatte überraschend den Vorzug vor Miroslav Klose erhalten, der ausgerechnet an seinem 34. Geburtstag draußen bleiben musste.

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Kein Wunder, dass sich Gomez nach seinem alles entscheidenden Kopfballtor sehr glücklich präsentierte: "Ich hatte zwei erfolgreiche Jahre hinter mir. Es war ein weiter Weg und ich bin glücklich, das mir der Trainer das Vertrauen geschenkt hat. Mit dem Tor konnte ich etwas zurückgeben", gab der 26-Jährige nach der Partie bei der ARD zu Protokoll.

Auch Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich zufrieden mit dem Spiel seiner Elf. "Ich bin mit der Gesamtleistung der Mannschaft sehr zufrieden, weil wir in diesem ersten Spiel taktisch sehr gut gespielt haben. Wir sind dran geblieben, wir waren aufsässig. Wir haben 1:0 gewonnen, das ist mal das Allerwichtigste." Dass dem schwer erkämpften Sieg eine Leistungssteigerung folgt, darauf spekuliert auch Löw. "Es gibt ja immer eine Initialzündung, wenn man das erste Spiel gewinnt."

Am Mittwoch geht es im zweiten Gruppenspiel gegen die Niederlande. Unsere Nachbarn haben das erste Gruppenspiel überraschend mit 0:1 gegen Dänemark verloren, für sie geht es also quasi schon um das Überleben. Deshalb warnt Sami Khedira, der gestern eine starke Leistung zeigte, vor allzu sorgloser Herangehensweise: "Holland steht mit dem Rücken zur Wand. Das wird nicht einfacher als heute. Wir müssen unsere Kräfte wieder mobilisieren."


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