Von Mark Read 0

Stella McCartney: keine Befürworterin von Privatschulen


Es ist allgemein bekannt, dass Eltern, die einen Promi-Status haben, ihre Kinder in private Schulen schicken, um sie unter Gleichgesinnten erziehen, aufwachsen und ausbilden lassen.

Die Designerin Stella McCartney, deren Kinder derzeit auch eine Privatschule besuchen, befürchtet jedoch, dass dadurch ihre Lieben in der elitären Umgebung der bevorzugten Schule nicht nur zu Snobs, sondern auch ziemlich eingebildet werden könnten.

„Sobald ich bemerke, dass meine Kinder sich verändern und zu hochnäsigen Snobs werden, anstatt einfach sie selbst zu sein und im Haus herum zu tollen, werde ich sie von der Schule nehmen“, so äußerte sich die Designerin, die von ihren Eltern Linda und Paul McCartney auf eine normale Gesamtschule geschickt wurde. „Das war das Beste, was mir damals hätte passieren können“, so Stella McCartney.

Trotz ihrer Bedenken entschied sich die Designerin für ihre drei Kinder Miller, 5, Beckett, 2, und Bailey, 3, für eine Privatschule. Das Gewissen darüber plagt sie aber oft genug.

„Das ganze Schulsystem in London und die Tatsache, dass meine Kinder auf eine private Schule gehen, das ist einer meiner größten inneren Konflikte. Es macht mich ganz verrückt“, so gab Stella McCartney weiter darüber Auskunft.

Jetzt ist die Modedesignerin wieder schwanger. Sie erwartet mit ihren Ehemann Alasdhair Willis das vierte Kind. Sie hat nun genug Zeit darüber nachzudenken, welches Schulsystem sie dem vierten Kind angedeihen lassen möchte.

Und wenn sie merkt, dass die anderen drei Kinder durch die von ihr gewählte Privatschule zu Snobs werden, so bleibt der Designerin ja immer noch die Wahl eines Schulwechsels.


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