Von Mark Read 0

Stefan Raab: Zu hoch gepokert


Gestern Abend war es einmal wieder soweit. Stefan Raab lud ein zur großen „TV Total Pokerstars.de Nacht“. Wie immer versuchten dabei fünf Prominente sowie ein Spieler, der sich über das Internet für die illustre Pokerrunde qualifiziert hatte, mit mehr oder weniger gekonntem Pokerface, ihre Konkurrenten aus dem Turnier zu spielen.

Bei dem gestrigen Turnier erprobten neben Stefan Raab und Elton auch Miriam Pielhau, Bülent Ceylan, Götz Otto und der Wild Card Gewinner Carlo ihr Pokerface. Gespielt wurde dabei nach der beliebten Poker Variante Texas Hold'Em um insgesamt 100.000 Euro, die je nach Platzierung verteilt wurden.

Als erstes musste der durch das Internet qualifizierte Spieler Carlo den Tisch verlassen und konnte das weitere Turnier nur noch von der so betitelten „Losers Lounge“ verfolgen. Es ist eben doch etwas anderes, ob man anonym vor dem heimischen Bildschirm pokert, oder den Mitspielern in die Augen blickt und dabei auch noch versuchen muss, die eigene Mimik, Gestik und vor allem auch den Puls unter Kontrolle halten zu müssen.

Doch auch dem Gastgeber Stefan Raab erging es nicht viel besser. Auch wenn er bereits zahlreiche Erfahrungen am Pokertisch sammeln konnte, so reichte in diesem Turnier weder Blatt noch große Sprüche. Er durfte als zweiter in der Loser Lounge dem Online Qualifikanten Gesellschaft leisten. Allerdings konnte er immerhin noch einen Gewinn von 5000 Euro erspielen.

Im Heads Up schließlich saßen sich Elton und Götz Otto gegenüber und lieferten sich ein wahrlich spannungsgeladenes Pokermatch, das schließlich der Schauspieler gegen den Moderator für sich entscheiden konnte.

Was mit dem Geld geschieht, das die Promis gestern gewannen, das ist einem jeden selber überlassen. „Der Jackpot wird an die Gewinner ausgezahlt. Für welchen Zweck sie den Gewinn verwenden, ob sie ihn beispielsweise für wohltätige Zwecke verwenden, bleibt ihnen selbst überlassen“, so der Fernsehsender Pro Sieben. Vielleicht aber wird ja doch noch bekannt, ob nicht einer der Prominenten lieber anderen etwas Gutes tut, als das Geld dem eigenen Haufen hinzu zu fügen.


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