Von Mark Read 0

Stefan Raab: Künftig kein Eurovision Song Contest mehr


Nächstes Jahr werden sich deutsche Grand-Prix-Fans umstellen müssen. Dass Lena Meyer-Landrut nach zwei Teilnehmen in Folge nächstes Jahr nicht mehr den Eurovision Song Contest beglücken wird, stand ja schon länger fest. Nun hat auch ihr Mentor Stefan Raab bekannt gegeben, dass er nächstes Jahr nicht mehr dabei sein wird.

Raab hatte Lena letztes Jahr in seiner Casting-Show "Unser Star für Oslo" entdeckt und gefördert. Sie gewann sensationell den Eurovision Song Contest 2010 - auch dank Raabs Hilfe. Dieses Jahr suchte der 44-Jährige per Fernsehshow den Song für Lenas Titelverteidigung aus und gehörte zu den Organisatoren und Moderatoren der großen Finalshow in Düsseldorf.

Viel Stress, den sich Raab in Zukunft ersparen will. "Ich habe mich entschlossen, die künstlerische und inhaltliche Verantwortung für die deutsche Teilnahme weiterzugeben. Ich werde künftig also nicht mehr als Moderator, Juryvorsitzender, Komponist oder musikalischer Produzent mitwirken", sagte der TV-Entertainer zum Mediendienst kress.

Es ist das Ende einer langen und glanzvollen Grand-Prix-Karriere. 1998 komponierte der Moderator von "TV Total" den Song "Guildo hat euch lieb", mit dem Guildo Horn auf Platz sieben kam. 2000 nahm er selbst teil und landete mit "Wadde hadde dude da?" auf Platz fünf. 2004 komponierte er das Lied "Just Can't Wait Until Tonight", mit dem der von ihm entdeckte Max Mutzke antrat und einen respektablen achten Platz erreichte. Dann kam Lena und mit ihr der totale Triumph. Die diesjährige Moderation auf der großen Bühne des Düsseldorfer Finales bezeichnet Raab als Höhepunkt seiner Karriere.

Allerdings wird Raab wohl nicht so ganz von der Eurovision-Bühne verschwinden. Seine Firma Brainpool TV wird wohl weiterhin mit den übertragenden Sendern kooperieren. "Ich würde mich freuen, wenn das von uns entwickelte Fernsehformat ,Unser Star für...' auch weiterhin Grundlage für den deutschen Vorentscheid ist", sagte der Showmaster.


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