Von Andrea Hornsteiner 0
Konkurrenz für Jauch

Stefan Raab: Er plant eine politische Talkshow

"Meinung muss sich wieder lohnen", findet Stefan Raab und soll bereits an einer eigenen politischen Talkshow arbeiten, das berichtet der "Spiegel". Der sympathischste Gast der Sendung soll am Ende sogar bis zu 100.000 Euro gewinnen. Die Show soll zu der gleichen Zeit mit der von Günther Jauch laufen.


Stefan Raab arbeitet an einer eigenen politischen Talkshow, die bereits am 11. November starten soll. Geplant ist, dass sie einmal monatlich sonntagabends gesendet werden soll.

"Ich will die einzige relevante Talkshow im Privatfernsehen machen", erzählte Stefan Raab in einem Interview dem "Spiegel" gegenüber. "Man dürfe solche politischen Gesprächsrunden nicht den öffentlich-rechtlichen Sendern überlassen. Sonst kann man auch den Hund den Wurstvorrat bewachen lassen", soll der ProSieben-Star außerdem gesagt haben.

Stefan Raab hat sich mit diesem Projekt viel vorgenommen. Er sagte selbst: "Für mich ist die geplante Show eine Herausforderung, weil ich durchaus glaube, dass man die jungen Zielgruppen mit solchen Formaten wieder für Politik interessieren kann. Dass andere Talks einen bisher oft ins Koma senden, heißt ja nicht, dass das nicht spannender geht".

In seiner Talkshow sollen fünf Gäste nacheinander über insgesamt vier gesellschaftlich relevante Themen diskutieren. Die Zuschauer sollen per Hotline direkt abstimmen, wer am meisten überzeugen konnte. Schafft einer von Stefan Raabs Gästen es am Ende, mehr als 50 Prozent der Zuschauerstimmen zu erringen, erhält er 100.000 Euro. Die Show soll deshalb "Absolute Mehrheit - Meinung muss sich wieder lohnen" heißen.

Seine Show soll Sonntagabend auf ProSieben nach dem Spielfilm gesendet werden, also direkt zu Günther Jauchs Show. "Herr Jauch hat in unseren Zielgruppen einen recht überschaubaren Marktanteil. Wir wollen ihn da natürlich schlagen", erklärte Stefan Raab im Interview. "Wir werden es am Anfang nicht einfach haben. Aber nicht, weil unser Konzept absurd wäre, sondern weil es so neu und deshalb riskant ist."


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